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Energie
Gemeinsam Energiekosten sparen

Thalfang/Malborn. nteressierte Bürger können sich noch immer an den integierten Quartierskonzepten „Smart Village Thalfang“ und „Smart Village Malborn“ beteiligen. Von Hans-Peter Linz
Hans-Peter Linz

Interessierte Bürger können sich noch immer an den integrierten Quartierskonzepten „Smart Village Thalfang“ und „Smart Village Malborn“ beteiligen. Die dafür nötigen Fragebögen liegen im Rathaus in Thalfang aus oder können auf der Homepage der Verbandsgemeinde heruntergeladen werden.  Ziel des „Smart Village“-Bioenergiedorf-Programms ist es, Energiekosten zu sparen und auch die Umwelt zu schonen. Dazu erhalten beide Gemeinden Fördergeld vom Land, um ein Kataster zu entwickeln, das den aktuellen Stand der Energetik der Häuser abbilden soll. Abgefragt wird zum Beispiel, welche Energieart (Gas, Öl, Strom) genutzt wird, wann die letzte Fenstererneuerung war  oder  ob die Fassaden gedämmt sind. An der Aktion können sich Haushalte und auch Wirtschaftsbetriebe auf freiwilliger Basis beteiligen. Mit diesen Daten kann in einem zweiten Schritt ein energetisches Konzept entwickelt werden, das zum Beispiel Vorschläge für den Bau von Blockheizkraftwerken oder Solaranlagen beinhalten kann, um die nachhaltige Energieversorgung für Thalfang und Malborn zu sichern. Zudem können durch die einmalige Erfassung der Daten auch möglicherweise kostengünstigere Sammelbestellungen gemacht werden. Alle Teilnehmer erhalten als Dankeschön einen Energie-Hauscheck, wie die Verwaltung mitteilt.  An dem Konzept beteiligen sich auch  öffentliche  und gewerbliche Teilnehmer, darunter die Verwaltung, das Erholungs- und Gesundheitszentrum und die Hochwald Foods. Neben Thalfang und Malborn nehmen zwölf weitere Gemeinden im Landkreis an dem Programm teil, darunter Monzelfeld, Longkamp, Mülheim, Traben-Trarbach, Greimerath, Hasborn und Klausen.  Smart-Village-Projekte  wurden erstmals in Großbritannien entwickelt, wo sich bereits 2005 der Rat des 900-Einwohner-Ortes Ashton Hayes (Grafschaft Chesire bei Liverpool), dazu entschlossen hat, ein „Null-Emissions-Dorf“ zu werden.Auch der Umwelt-Campus in Birkenfeld ist beteiligt.