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| 20:40 Uhr

Nur wenige Bürger wollen mitreden

Idar-Oberstein. Die Themen sind zukunftsweisend für die Region. Doch nur wenige Interessierte kommen nach Idar-Oberstein.

Idar-Oberstein (cst) Bürger dürfen mitreden und tun es nur in geringem Maße: Hans-Joachim Billert, Vorsitzender der Freunde des Nationalparks Hunsrück-Hochwald, ist enttäuscht von der Beteiligung der Bevölkerung beim Bürgerforum zu Fragen des Nationalparks. Lediglich 70 Personen sind ans Gymnasium in der Heinzenwies gekommen, davon seien etwa die Hälfte Mitarbeiter des Nationalparkamtes oder Organisatoren, schätzt er. In den Vorjahren hätten sich jeweils rund 100 Bürger am Forum beteiligt, sagt er.
Nahezu komplett gefehlt haben politische Vertreter aus den beteiligten Landkreisen und Kommunen: Außer dem Landrat des Kreises Birkenfeld, Dr. Matthias Schneider, und einem Mitglied des Idar-Obersteiner Stadtrates waren offensichtlich keine weiteren Amts- und Mandatsträger anwesend. "Schade", sagt Billert. "Wir haben viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt. Es ist ein Angebot an die Bürger, und nur ganz wenige haben es angenommen", sagt er mit sichtlicher Enttäuschung über die mangelnde Resonanz.
Dabei war das Interesse an den Themen vorher bei einer Online-Umfrage abgefragt worden. In vier Arbeitskreisen konnten Bürger beim Forum Anregungen zu den Punkten Natur- und Artenschutz, Umweltbildung, Wegeplanung und Tourismus vorbringen. Problematisch sei das Signal, das die Bürger so an die Politik sendeten, sagt Billert. Diese könnte zu dem Schluss kommen, dass das Forum nicht mehr benötigt werde.
Aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich war offensichtlich niemand nach Idar-Oberstein gefahren, aus der VG Hermeskeil wenigstens das Ehepaar Pink aus Neuhütten, das sich beim Forum über aktuelle Entwicklungen im Nationalpark informiert. Man könne gezielt Fragen stellen, sagt Maria Pink. "Es ist interessant, wie sich die Arbeit im Nationalpark entwickelt." Und auch zur geringen Beteiligung am Forum hat sie eine Vermutung: "Vielleicht ist bei den Menschen die Zugehörigkeit zum Nationalpark noch nicht angekommen", sagt sie.