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Pflanzenschutz, Vollernter und ein Schuss Politik

Bernkastel-Kues. Manchem Winzer sind wegen der extremen Witterung der vergangenen Jahre graue Haare gewachsen. Deshalb spielt der Pflanzenschutz beim Mosel-Weinbautag eine große Rolle - genau wie die neueste Maschinentechnik.

Bernkastel-Kues. Der letzte Eiswein ist gelesen, und Schnee hat sich über viele Weinberge gelegt. Es ist also die beste Zeit für Winzer, sich an einem warmen Ort mit Kollegen auszutauschen, Aktuelles aus den Bereichen Pflanzenschutz, Technik, Marketing und Management zu erfahren und sich auch mit Weinbaupolitik zu beschäftigen. Beim MoselWeinbautag 2017 ist das heute, Mittwoch, und morgen, Donnerstag, möglich.
Speziell am Eröffnungstag, an dem es immer um Weinbau und Weinbaupolitik geht, dürfte das für eine volle Halle sorgen. Schauplatz ist die Mosellandhalle auf dem Kueser Plateau. Dort begrüßt Hubert Friedrich, Leiter des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Mosel, heute um 8.30 Uhr die Teilnehmer.
Gleich im Anschluss, um 9 Uhr, folgt ein für die Winzer wichtiges Thema. Es geht um den Pflanzenschutz. Der ist angesichts der teilweise extremen Witterung der vergangenen Jahre von besonderer Bedeutung. Um 11.15 Uhr werden neue Entwicklungen beim Steillagenvollernter behandelt. Auch dieser Bereich ist für die Zukunft des Berufsstandes von großer Bedeutung. Ab 14.30 Uhr wird dann Politik gemacht: Mosel-Weinbaupräsident Rolf Haxel berichtet über die weinbaupolitische Lage, der rheinland-pfälzische Weinbaustaatssekretär Andy Becht erläutert ab 15 Uhr die Perspektiven der rheinland-pfälzischen Weinbaupolitik. cb