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| 20:34 Uhr

Wunderschön und weithin sichtbar

Die Leiter, die ans Gebäude der Wetterwarte angelehnt ist, lässt die Höhe des Weihnachtssterns von Deuselbach erahnen. Im Bild: Ortsbürgermeister Klaus Hölzemer (rechts) mit Enkel Tom und Ratsmitglied Oliver Keller. TV-Foto: Ursula Schmieder
Die Leiter, die ans Gebäude der Wetterwarte angelehnt ist, lässt die Höhe des Weihnachtssterns von Deuselbach erahnen. Im Bild: Ortsbürgermeister Klaus Hölzemer (rechts) mit Enkel Tom und Ratsmitglied Oliver Keller. TV-Foto: Ursula Schmieder
Deuselbach. Seit zwei Jahren begeistert der Deuselbacher Weihnachtsstern die Menschen im Ort sowie weit darüber hinaus. Dank seiner Höhe scheint er in der Dunkelheit wie ein echter Stern am Himmel zu schweben.

Deuselbach. Die durchweg positive Resonanz hat bisher nur ein Problemchen getrübt, und das auch nur vorübergehend. Ein Jäger beschwerte sich, bei Vollmond blende ihn der strahlende Stern so sehr, dass es ihm unmöglich sei, ein Wildschwein zu treffen.
Der berechtigten Kritik wurde kurzfristig Rechnung getragen: mit einer Zeitschaltuhr, die den Stern ab und an über Nacht ausschaltet. Allerdings nur dann, wenn der Jäger sich auf den Weg zum Hochsitz macht, was er dann einfach kurz vorher mitteilt.

kkk


Abgesehen davon findet der Weihnachtsstern von Deuselbach uneingeschränkt Zustimmung. "Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir ihn auf dem Nachhauseweg am Himmel schweben sehen", schwärmt etwa eine Morscheiderin von dem Stern. Zu verdanken ist das der imposanten Höhe des Mastes, auf dem er montiert wurde. Dieser ist etwa 16 Meter hoch und der Stern selbst beachtliche vier Meter breit. Weil der Mast zudem auf einer Anhöhe steht, auf dem Gelände an der Wetterwarte, kann er nicht nur von Deuselbach aus bewundert werden, sondern von etlichen Dörfern ringsum.
Die Idee, einen Weihnachtsstern erstrahlen zu lassen, hatte der Deuselbacher Dachdecker Rainer Koch. Laut Ortsbürgermeister Klaus Hölzemer konstruierte er den Stern nicht nur selbst, er stellte auch das dafür benötigte Material. "Das sieht doch wunderbar aus", ist der Gemeindechef dem engagierten Bürger dankbar. Zumal Koch den Stern, der während der Advents- und Weihnachtszeit bis in den Januar hinein leuchtet, auch selbst wartet und repariert. Die Zeit dafür nimmt er sich außerhalb der Weihnachtsstern-Saison, für die er den Stern jedes Jahr wieder abbaut. urs