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Idar-Oberstein: Bei Arbeitslosenquote bleibt Schmuckstadt das Schlusslicht

Idar-Oberstein: Bei Arbeitslosenquote bleibt Schmuckstadt das Schlusslicht

IDAR-OBERSTEIN/BIRKENFELD. Der aktuelle negative Trend auf dem Arbeitsmarkt hält im Bezirk des Arbeitsamtes Bad Kreuznach an, das auch für Idar-Oberstein und Birkenfeld zuständig ist. Neun Prozent betrug die Arbeitslosenquote im April. Damit waren 14089 Menschen im Bezirk ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt zwar um 0,1 Prozent unter dem Vormonat März 2003, normalerweise jedoch fällt die saisonale Besserung der Arbeitsmarktzahlen im April aber wesentlich höher aus. Wie sind die Aussichten? Dazu Dr. Carola Voelkel, Direktorin des Arbeitsamtes Bad Kreuznach: "Die hohe Arbeitslosigkeit ist im wesentlichen auf konjunkturelle Ursachen zurückzuführen. Das Klima in unserem Bezirk ist nach wie vor geprägt von Entlassungen, Insolvenzen sowie einer geringen Bereitschaft der Arbeitgeber, Personal einzustellen. Licht am Ende des Tunnels sehe ich zur Zeit nicht". Am günstigsten noch sieht die Situation aus im Bereich des Hauptamtsbezirkes für den Raum Bad Kreuznach mit 8,3 Prozent Arbeitslosenquote, gefolgt von Birkenfeld mit einer Quote von 8,7 Prozent. In Simmern sind 9,1 Prozent aller zivilen Erwerbspersonen arbeitslos, wobei das Ergebnis ohne den Flugplatz Hahn erheblich schlechter ausfallen würde.Hinter Kirn mit 9,2 Prozent bildet Idar-Oberstein das Schlusslicht mit 10,3 Prozent.