Jahreswechsel: Gut und schlecht gerutscht

Jahreswechsel: Gut und schlecht gerutscht

Von wegen „guter Rutsch“: Viele Menschen in der Region Trier zogen sich an Silvester bei Stürzen auf eisglattem Boden Verletzungen zu. Die Berufsfeuerwehr Trier verzeichnete 30 Rettungseinsätze.

Polizei und Rettungsdienste hatten am Mittwochmorgen alle Hände voll zu tun. Das Blitzeis führte zu zahlreichen Verkehrsunfällen, die aber in aller Regel glimpflich ausgingen. In Trier wurden zwei Menschen leicht verletzt, darunter eine Frau, deren Auto auf spiegelglatter Fahrbahn der Straße Am Römersprudel (Stadtteil Feyen) gegen eine Mauer schleuderte.

Feuerwerk setzt Garage und Auto in Brand

Ab 9 Uhr trudelten die Meldungen über Glatteisunfälle im Straßenverkehr und gestürzte Fußgänger quasi im Minutentakt bei den Polizeiinspektionen der Region ein. Schwerpunkte waren Stadt und Verbandsgemeinde Saarburg mit 13 und der Bereich Bitburg mit zehn Unfällen. In Trier wurden insgesamt sogar 15 Glatteis-Unfälle gemeldet.

Rund 30 Einsätze wegen gestürzter Fußgänger verzeichnete die in Trier für den Rettungsdienst zuständige Berufsfeuerwehr. Überwiegend hätten sich die Gestürzten Platzwunden und Verstauchungen zugezogen und seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Feuerwehr-Sprecher.

Erhöhte Vorsicht war in der Fußgängerzone angesagt: Während Mitarbeiter des Stadt-Reinigungsamtes noch vollauf damit beschäftigt waren, die Hauptstraßen begehbar zu machen, waren manche Nebenstraßen noch bis 12 Uhr spiegelglatt. „Traditionsgemäߓ hatten die Feuerwehren zum Jahreswechsel Vollbeschäftigung.

Mehr von Volksfreund