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Jugendarbeit: Wie umgehen mit der „neuen Rechten“?

Wittlich. (red) Beim Thema „extreme Rechte“ ist häufig noch das alte Bild des Glatze und Springerstiefel tragenden Neonazis vorherrschend. Die Akteure und Herausforderungen in diesem Themenfeld haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Der klassische Neonazismus hat an Bedeutung verloren, während sich gleichzeitig ein gut organisiertes Netzwerk der sogenannten „Neuen Rechten“ bis hin zu rechtspopulistischen Parteien etablieren konnte.

Dieser Herausforderung kann laut Veranstaltern mit den alten Vorstellungen der Gefährdung der Demokratie von ihren extremen Rändern nicht begegnet werden.

Daher sei es wichtig, die Strategien und Diskurse dieser „Neuen Rechten“ zu kennen und zu durchschauen und sich des eigenen Standpunktes zu vergewissern. Das Netzwerk „Jugend des Landkreises Bernkastel-Wittlich“ bietet am 8. Mai von 13 bis 17 Uhr im Haus der Jugend Wittlich, Kurfürstenstraße 3, eine Fortbildung an. Diese richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Multiplikatoren in der Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Die Referentin, Nicola Rosendahl, ist eine ausgewiesene Expertin in diesem Bereich. Anmeldung bis 26. April an Lorenz Müller, Telefon 06571/954914-11, Lorenz.Mueller@Bistum-Trier.de oder Peter Caspers, Kreisverwaltung, Telefon 06571/14-2389, Peter.Caspers@Bernkastel-Wittlich.de.