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Kein Geld für Radwegebrücke

Kell am See (uq). Das Land wird den Neubau einer Radwegebrücke in Kell nicht fördern: Mit dieser Nachricht ist der Landtagsabgeordnete Alfons Maximini (SPD) nun an die Öffentlichkeit getreten.

Demnach habe Innenminister Karl Peter Bruch auf seine Anfrage hin mitgeteilt, dass keine Fördermittel des Landes für das Vorhaben bewilligt werden. Bei einer Ortsbegehung ist Bruch nach Informationen Maximinis „zu der Überzeugung gelangt, dass eine Querung der Landesstraße mittels einer Brücke nicht notwendig sei.“

Die CDU-Mehrheit im Orts- und Verbandsgemeinderat hatte sich für die Errichtung einer neuen Brücke für Radfahrer ausgesprochen. Die ehemalige Eisenbahnbrücke über die L 143 war wegen einer Verbreiterung der Landesstraße im Jahr 2001 abgerissen worden. Voraussetzung für den Neubau war, dass das Land den Löwenanteil der Kosten schultert.

Ortsbürgermeister Markus Lehnen (CDU) ist bislang nicht über die Absage der Fördermittel informiert worden. Sein Kommentar gegenüber dem TV: „Diese Vorgehensweise ist mal wieder dubios.“