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Kein Schadensersatz vom Flughafen Hahn

Kein Schadensersatz vom Flughafen Hahn

16 000 Euro Schadensersatz wollte ein Landwirt aus Rödelhausen, Rhein-Hunsrück-Kreis, vom Flughafen Frankfurt-Hahn erstreiten. Er unterlag vor dem Landgericht Bad Kreuznach, beabsichtigt aber, in die nächste Instanz zu gehen.

Er macht aus mehreren Gründen Ansprüche gegen die Betreibergesellschaft geltend: Allein 3600 Euro büßt er nach eigener Aussage wegen eines Umweges ein, den er fahren muss, weil die Hunsrückhöhenstraße an der Stelle unterbrochen ist. Zu der Unterbrechung kam es im Zusammenhang mit der Verlängerung des Flughafens Frankfurt-Hahn. Der Feldweg, auf den er ausweichen muss, sei mit scharfkantigem Schotter versehen, was bei ihm zu mehreren Reifenpannen geführt habe.