Keine Hinweise auf Tanja Gräff

Keine Hinweise auf Tanja Gräff

Bislang gibt es keine Hinweise, dass der kürzlich in Belgien verhaftete mutmaßliche Serienmörder etwas mit dem Verschwinden der Trierer Studentin Tanja Gräff zu tun hat. Entsprechende Gerüchte machten am Freitag die Runde.

(wie/sey) Seit Tagen beherrscht ein mutmaßlicher Serienmörder aus der belgischen Provinz Limburg die Schlagzeilen im Nachbarland. Drei Morde an jungen Frauen hat der 38-jährige Lehrer bereits gestanden. Nun wird spekuliert, ob er es noch mehr Opfer des Mannes gibt. Gestern kam das Gerücht auf, dass auch die seit Sommer 2007 vermisste Trierer Studentin Tanja Gräff dazu gehören könnte. Nach belgischen Medienberichten soll der Mann einen vierten Mord gestanden haben. Bislang gebe es aber keine Anhaltspunkte dafür, dass der 38-Jährige etwas mit dem Verschwinden von Tanja Gräff zu tun haben könnte, sagt der Leitende Oberstaatsanwalt von Trier Jürgen Brauer gegenüber unserer Zeitung. Routinemäßig werde aber auch in diese Richtung ermittelt.

Vergangene Woche wurde bereits ein Zusammenhang zu einer anderen 1996 ermordeten 16-jährigen Deutschen vermutet. Das Mädchen hatte damals Urlaub mit seinen Eltern im belgischen Badeort De Haan gemacht. Aber ob der Anfang Januar festgenommene Mann etwas mit dem Tod der 16-Jährigen aus dem nordrhein-westfälischen Vechta zu tun hat, konnte bislang nicht geklärt werden.

Bislang hat er zugegeben in der Nacht vom 1. auf 2. Januar ein junges Pärchen aus der Nachbarschaft erschossen und angezündet zu haben. Im Verhör hat er dann zwei weitere Morde gestanden.

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