Klüsserath: Behinderungen durch Straßenarbeiten

Klüsserath: Behinderungen durch Straßenarbeiten

Mit den umfangreichsten Bauaktivitäten und erheblichen Beeinträchtigungen für den innerörtlichen Verkehr werden die Klüsserather in diesem Sommer zu rechnen haben. Dies zunächst wegen der noch immer „unvollendeten“ B 53 zwischen der Thörnicher Brücke und dem westlichen Ortseingang.

Die neue Stützmauer, deren Bau sich im vergangenen Jahr wegen hoher Wasserstände verzögert hatte (wir berichteten), ist inzwischen weitgehend fertiggestellt. Was noch fehlt ist die Deckschicht, die der Zuständige Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier voraussichtlich während der Osterferien auftragen will. Dieser Zeitpunkt wurde gewählt, weil für die Deckschicht-Arbeiten voraussichtlich eine mehrtägige Vollsperrung dieses B-53-Abschnitts erforderlich sein wird, was wiederum erhebliche Probleme für den Schulbusverkehr bedeutet hätte Aber auch ohne die Schülerfahrten kommen schwere Tage auf den Busbetrieb von und nach Klüsserath zu: Während der Osterferienmuss die Moselbahn die Haltestellen in Klüsserath über Leiwen und Trittenheim ansteuern. Zu einem innerörtlichen Problem dürften die geplanten Tief- und Ausbauarbeiten auf der rund 650 Meter langen Klüsserather Mittelstraße werden. Sie entlastet normalerweise die enge und lange Klüsserather Hauptstraße. Auch der Linienverkehr wird über die Mittelstraße geführt. Während der bald beginnenden Ausbauarbeiten steht die Mittelstraße über Monate hinweg nicht mehr zur Verfügung . Geplant ist zunächst die Verlegung neuer Kanal- und Wasserleitungen. Anschließend folgt der Ausbau der Fahrbahn. Die Deckschicht kann vermutlich erst im kommenden Jahr aufgetragen werden Kopfzerbrechen bereiten auch der gleichzeitig angesetzte Umbau des Kindergartens an der Mittelstraße, der dann trotz der Straßenarbeiten erreichbar bleiben muss, und die Verlegung des Linienbetriebs mitsamt der Haltestellen auf die B 53. In Abstimmungsgesprächen mit dem LBM soll geklärt werden, wie insbesondere der Schülerverkehr dort sicher gestaltet werden könnte - sei es durch Tempobegrenzungen und/oder provisorische Verkehrsinseln als Überquerungshilfen.

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