König Winter macht es den Autofahrern nicht leicht

König Winter macht es den Autofahrern nicht leicht

Starker Schneefall hat den Verkehr im Hunsrück und Hochwald am Donnerstagabend und Freitagmorgen behindert. Auf den Straßen kam es zu mehreren Unfällen, dabei wurde ein Mensch schwer verletzt. Wegen umgestürzter Bäume sind mehrere Straßen gesperrt.

(mc/dpa) Bereits am frühen Freitagmorgen war die B52 bei Hermeskeil Richtung Flughafen Hahn für den Schwerlastverkehr gesperrt, am Mittag meldete die Polizei erneut eine Sperrung wegen umgestürzter Bäume, die erst gegen 17.30 Uhr aufgehoben wurde. Auch weitere Straßen rund um Hermeskeil waren am Freitag blockiert. Am Freitagvormittag war die B269 von Morbach nach Birkenfeld durch einen querstehenden Baum ebenfalls blockiert. Betroffen waren auch die A1 zwischen Trier und Hermeskeil und die L162 bei Bruchweiler/Sensweiler (Kreis Birkenfeld), die L146 bei Reinsfeld und die K75 bei Kell am See. Räumdienste sind im Einsatz.

Unfälle auf den Straßen

Wegen des Schneefalls kam es seit Donnerstagabend zu mehreren Unfällen. Allein auf der A1 wurden dabei ein Mensch schwer und zwei weitere leicht verletzt. Die Rettungskräfte mussten auch zwei Kollegen zu Hilfe eilen, die mit ihrem Fahrzeug zwischen Hermeskeil und Beuren (Hochwald) verunglückten und leicht verletzt wurden.

Schnee auch in der Nordeifel

Während es rund um Bitburg, Prüm und Daun ruhig blieb, ist der Winter am Freitag in der nördlichen Eifel mit heftigen Schneefällen zurückgekehrt. In wenigen Stunden fielen im südlichen Kreis Aachen bis zu 15 Zentimeter Schnee. Streu- und Räumfahrzeuge rückten aus. Es ereigneten sich mehrere kleinere Unfälle mit Blechschäden. Lastwagen blieben auf dem Eifelanstieg „Himmelsleiter“, der B 258, stecken und mussten warten, bis die Straße geräumt wurde. Bis in die Mittagsstunden sollte der Grenzübergang Mützenich nach Belgien für den Schwerlastverkehr gesperrt sein. Eis und Schnee machten ihn vorübergehend unpassierbar.

Bei anhaltendem Schneefall rechnete die Straßenmeisterei Simmerath mit einem Einsatz der Räumfahrzeuge bis in die Nacht. „Vorsichtshalber haben wir schon gestern Abend gestreut, aber das Wetter hat uns dann doch komplett überrascht“, sagte ein Sprecher am Freitag. Die ganze Flotte sei im Einsatz. Besondere Schwierigkeiten mache der nasse Schnee, er sei schwer zu räumen. Positiv könnte sich das Wetter noch für Skifans auswirken. Bei weiterem Schneefall und Minusgraden wollten die Wintersportzentren in Monschau-Rohren und Hellenthal die Pisten öffnen
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Leserfotos vom Wintereinbruch

Auf der A1 wurde ein Mensch leicht verletzt, als ein LKW und ein Lieferwagen im Schneetreiben zusammenstießen. Foto: siko. Foto: siko
Foto: Axel Munsteiner
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