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Kommentar zu „Post mit Herz“: Die Definition von Nächstenliebe

Kommentar zu „Post mit Herz“ : Die Definition von Nächstenliebe

Klar, wir können über die Corona-Maßnahmen meckern. Wir können uns darüber aufregen, dass unser Leben eingeschränkt ist. Oder wir können die Zeit, die uns durch die Einschränkungen mehr bleibt sinnvoll nutzen. Dadurch, dass wir die Zeit anderer Menschen schöner machen – indem wir eine Weihnachtskarte schreiben.

Zehntausende Karten für Menschen, die sich an den Weihnachtstagen einsam fühlen werden. Wenn es für das Wort „Nächstenliebe“ eine Definition braucht – bei „Post mit Herz“ haben wir sie. Sind wir ehrlich: Viele von uns haben aktuell jede Menge Zeit. Geschäfte sind geschlossen. Kneipen und Discotheken sowieso. Und was machen wir? Oftmals sitzen wir gedankenverloren auf der Couch und schauen uns eine sinnlose Fernsehsendung an – genannt „Trash-Fernsehen“. Meist erinnern wir uns selbst einen Tag später nicht daran, was wir dort gesehen haben.

„Post mit Herz“ bietet eine tolle Alternative. Tun Sie sich selbst und den Empfängern doch den Gefallen: Schauen Sie eine Folge ihrer Serie weniger, schreiben Sie eine Postkarte. Sie können diese selbst basteln – müssen Sie aber nicht. Ich habe für meine 60 Cent plus 80 Cent für eine Briefmarke bezahlt. Das dürfte niemandem zu viel sein.

1,40 Euro und eine halbe Stunde Zeit investieren um einem einsamen Menschen Weihnachten erträglicher zu gestalten? Das sollte jedem möglich sein. Also: Mitmachen!

c.thome@volksfreund.de