Kommunalreform: Wege zur Rettung der VG Manderscheid

Manderscheid · Im Manderscheider Stadtrat wurde am Dienstagabend vereinbart, dass die Stadt nicht auf einen eigenen Arbeitskreis in Sachen Kommunalreform beharrt, sondern ihre Forderungen im bereits bestehenden Arbeitskreis der Verbandsgemeinde zur Reform einbringt.

 Foto: Marion Maier

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(mai) Der Stadtrat fordert, möglichst bald Verhandlungen für eine Vergrößerung der Verbandsgemeinde Manderscheid von derzeit etwa 7700 auf 10 000 Einwohner aufzunehmen. Ziel ist dabei, die Kommune im Kern zu erhalten. Die VG gehört zu den 32 Kommunen im Land, die zur Fusion aufgerufen sind.

Der Stadtrat schlägt vor, Gemeinden von Wittlich-Land zu übernehmen oder von der VG Kröv-Bausendorf, falls diese mit Traben-Trarbach fusioniert. Eine weitere Möglichkeit sieht der Rat in einem Wechsel Richtung Vulkaneifelkreis unter dem Vorbehalt, dass die VG Daun ihre südlichen Orte an eine neu zu strukturierende VG Südliche Vulkaneifel abgibt.

Der Rat fordert, Sondierungsgespräche mit den Landräten von Bernkastel-Wittlich und dem Vulkaneifelkreis aufzunehmen. Bei den Verhandlungen solle auch der Wille der der Bürger gehört werden.

Zur kürzlich gebildeten Arbeitsgruppe der VG gehören neben dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde und den drei Beigeordneten des VG-Rats die vier Ortsbürgermeister Karl-Heinz Hubo (Großlittgen), Erhard Rosenbaum (Oberscheidweiler), Jörg Klein (Schwarzenborn) und Karl Weiler (Meerfeld) und die Fraktionssprecher der im Verbandsgemeinderat vertretenen Parteien und Wählergruppen

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