Bislang besucherstärkstes Narzissenfest Tausende feiern Narzissenfest in Schillingen mit Königin Chantal I.

Schillingen · Bei strahlendem Sonnenschein sind am Sonntag viele Menschen an die Freizeitanlage nach Schillingen gekommen. Pünktlich um 11 Uhr gab es die offizielle Eröffnung durch Ortsbürgermeister Markus Franzen.

Höhepunkt des 15. Schillinger Narzissenfests war die Krönung von Narzissenkönigin Chantal I.

Höhepunkt des 15. Schillinger Narzissenfests war die Krönung von Narzissenkönigin Chantal I.

Foto: Florian Blaes

Er begrüßte zahlreiche Kommunalpolitiker aus der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell und darüber hinaus. Doch das Wichtigste war die Krönung von Narzissenkönigin Chantal I. durch die erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Simone Thiel.

Nach vier Jahren konnte endlich wieder das Narzissenfest gefeiert werden. Es war das 15.

 Das 15. Schillinger Narzissenfest war am Sonntag mit etwa 3500 Gästen das bislang besucherstärkste Narzissenfest.

Das 15. Schillinger Narzissenfest war am Sonntag mit etwa 3500 Gästen das bislang besucherstärkste Narzissenfest.

Foto: Florian Blaes

Im vergangenen Jahr musste das Narzissenfest kurzfristig aufgrund eines Sturms abgesagt werden und in den Vorjahren machte bekanntermaßen die Pandemie einen Strich durch die Rechnung.

„Wir freuen uns, bei diesem tollen Wetter so viele Menschen hier in Schillingen begrüßen zu können. Es ist das besucherstärkste Narzissenfest, das wir bisher erleben durften“, so Walburga Meyer, Geschäftsführerin der Tourist-Information Hochwald-Ferienland. Gemeinsam mit dem Ortsbürgermeister freute sie sich am späten Nachmittag darüber, dass schätzungsweise bis zu 3500 Menschen gekommen waren, „so viele wie noch nie.“

Narzissenkönigin Chantal I., Chantal Mayer aus Schillingen, ist ebenfalls begeistert: „Wir feiern die Schönheit und die Vielfalt der Natur. Jede Blume und jedes Lebewesen in der Natur sind einzigartig. Möge diese Schönheit der Blumen uns stets daran erinnern, wie kostbar und einzigartig unsere Welt ist.“

Einen Wermutstropfen gab es dann doch noch für die vielen Besucher: Die Natur ist in diesem Jahr schon weit voraus und so gab es auf den bekannten Narzissenwiesen lediglich eine Handvoll bis gar keine Narzissen zu bewundern. Hierzu erklärte der Ortsbürgermeister den Menschen vor Ort, dass es einfach schon zu spät sei und in diesem Jahr viele Narzissen gar nicht erst aufgegangen seien. So etwas gebe es alle paar Jahre mal, das habe ebenfalls mit dem Wetter im Vorsommer zu tun.

Der Stimmung hat es allerdings keinen Abbruch getan. Den ganzen Tag pendelte ein Bus zu den Wiesen, was gut angenommen wurde. Es gab eine große Wanderung mit Förster Johannes Gödert und Marktstände haben zum Einkaufen eingeladen. Für Jung und Alt wurden um den See kleine Wanderungen mit Alpakas angeboten und Kinder konnten in einem Workshop töpfern.

Musikalisch umrahmt wurde das Fest zum ersten Mal mit einem Frühlingskonzert des Musikvereins Hochwaldharmonie aus Schillingen, Waldweiler und Kell am See, zum 15. Mal vom Musikverein Buweiler und mit einem Konzert von Bel Amis.

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