1800 Tonnen Salz für Saarburgs Straßen

1800 Tonnen Salz für Saarburgs Straßen

Schnee und Kälte haben die Region wieder erobert. Die Straßenmeisterei und die Mitarbeiter des Bauhofs in Saarburg sind dementsprechend seit Tagen im Einsatz. Auch die Salzlager sind noch gut gefüllt.

Seit Tagen hat der Winter die Region wieder fest im Griff - und seit Tagen hat die Masterstraßenmeisterei (MSM) Hermeskeil, die auch für Saarburg zuständig ist, wieder alle Hände voll zu tun. "Am ersten Tag gab es noch Staus und Behinderungen, hauptsächlich im Raum Trier", sagt Leiter Arnold Eiden. "Manche Autofahrer waren noch mit Sommerreifen unterwegs. Doch mittlerweile sind sie schon besser auf den Winter eingestellt."

Acht Winterdienstfahrzeuge von insgesamt 26 Fahrzeugen der MSM sind in der Region Saarburg unterwegs. Schon um 2 Uhr nachts beginnt der Winterdienst in der Regel mit Kontrollfahrten. Dabei hält der Mitarbeiter nach Glatteis Ausschau, alle Straßen werden einmal abgefahren. Wie lange die Fahrzeuge unterwegs sind, hänge von der Wetterlage ab, erklärt Eiden. "Der Winterdienst wird gegen 20 bis 22 Uhr eingestellt. Bei besonders schlechtem Wetter fahren die Fahrzeuge aber auch schon mal 24 Stunden lang."

1800 Tonnen Streusalz hat die MSM derzeit in ihrem Lager. Ob diese Menge für den restlichen Winter reichen wird, ist noch nicht vorhersehbar. "Im Winter 2006/07 haben wir 300 Tonnen Salz für die Region Saarburg gebraucht, vergangenen Winter dagegen 3500 Tonnen." Genau dieser Winter ist vielen noch in Erinnerung - durch anhaltenden Frost gab es praktisch im ganzen Land nicht mehr genug Streusalz. Sollte es auch diesen Winter so schlimm werden, wird neues Salz nachgeordert, sobald 20 Prozent der Lagerkapazität aufgebraucht sind.

Die Straßenmeisterei streut und räumt alle Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Saarburg. Innerorts sind die Kommunen für die Straßen der Gemeinde selbst verantwortlich. Der städtische Bauhof in Saarburg ist dafür mit einem Schlepper ausgerüstet.

Rund 30 Kilometer Straßen und sechs Kilometer Gehwege werden zwischen sechs und 22 Uhr bearbeitet. Sieben bis neun Kollegen des Bauhofs streuen parallel von Hand. Hans-Werner Bodem vom Bauhof ist bisher guter Dinge. "Es gab bis jetzt eigentlich nur auf den Steilstücken Probleme. Ansonsten läuft es gut."

Das dortige Salzsilo fasst rund 40 Tonnen, der Bauhof hat noch rund zehn Tonnen mehr in Säcken und einem anderen Lager vorrätig. Bodem erinnert sich noch gut an den vergangenen Winter, als auch dem Bauhof das Streusalz ausging.

"Wir haben die Vorräte aber ständig im Auge. Dann können wir zeitig nachbestellen, wenn wir mehr brauchen", versichert er.