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20 Bäume für die Verbandsgemeinde

20 Bäume für die Verbandsgemeinde

WALDRACH. Ein Baum pro Gemeinde: Die Ortsbürgermeister und eine Ortsbürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ruwer pflanzten jeweils einen Baum ihrer Wahl in der Grünanlage des neuen Verwaltungsgebäudes in Waldrach.

Petrus meinte es nicht gut mit den Ortsbürgermeistern und der Ortsbürgermeisterin aus der Verbandsgemeinde Ruwer, die nach Waldrach gekommen waren, um ihren Gemeindebaum zu pflanzen. Es regnete just zu dieser Zeit in Strömen, und der Hang hinter dem neuen Verwaltungsgebäude, das in wenigen Tagen eingeweiht wird, war außerordentlich schlammig. Schicker Anzug oder Gummistiefel

Während einige Ortschefs vorsorglich in Gummistiefeln erschienen waren, hatte Schöndorfs Ortsbürgermeister Mathias Wick die anzutreffenden Bedingungen unterschätzt. Er war im schicken Anzug zu der Baumpflanzaktion gekommen. Im Vorfeld war überlegt worden, wie die Gemeinden sich in oder um das neue Verwaltungsgebäude wiederfinden könnten. Die "Baumidee" fand Zuspruch und wurde realisiert. Dem ursprünglichen Gedanken, einen Baum aus der jeweiligen Gemeinde mitzubringen und einzupflanzen, trug lediglich Ortsbügermeisterin Gudrun Franzen aus Bonerath Rechnung. Sie hatte einen jungen Walnussbaum mitgebracht. Die anderen Gemeindevorsteher hatten ihren Baum bei Förster Michael Gillert bestellt. Nussbäume, Linden, Apfelbäume und ein Feldahorn wurden in die Erde gesetzt. Der Apfelbaum beispielsweise erinnert an Viez und "vertritt" Thomm im Gemeindewald; eine Linde, wie sie alt und prächtig in Morscheid steht, wird sich jetzt auch in Waldrach entfalten. Kasels Ortsbügermeister Karl-Heinrich Ewald hatte sich für den Feldahorn entschieden, "weil es ein schöner Baum ist, so schön wie das neue Verwaltungsgebäude". "Was wir heute tun, zeigt sich immer erst eine Generation später", kommentierte Bürgermeister Bernhard Busch die Baumpflanzaktion. Ob der ein oder andere Baum Früchte tragen wird, wird sich auch erst im Laufe der Jahre zeigen.