21 Mädchen besuchen Polizei

Polizistinnen der Polizeiinspektion in Saarburg haben 21 Mädchen aus der Region und dem Saarland ihre Arbeit beim Girls’ Day vorgestellt. Die Teilnehmerinnen durften unter anderem Schutzwesten anprobieren.

Saarburg. Die Einstellungsvoraussetzungen, das Studium zur Polizeikommissarin und der Aufbau der rheinland-pfälzischen Polizei waren nur einige Themen beim Girls' Day der Polizei in Saarburg. Nach den ersten allgemeinen Informationen machten sich die 21 Teilnehmerinnen ein Bild von der Arbeit einer Polizeibeamtin bei der Schutzpolizei und im Kriminaldienst. Die Mädchen besichtigten die Polizeiinspektion vom Dach bis in den Keller und schauten den Polizisten bei der Arbeit über die Schulter.
Die Besichtigung der Fahrzeuge, der technischen Hilfsmittel und der Waffen sowie ein Blick in den Polizeigewahrsam waren für die Mädchen die interessantesten Programminhalte. Die Mädchen durften auch ausprobieren, wie sich eine Schutzweste anfühlt oder wie ein Einsatzgürtel sitzt. Mit Interesse probierten sie eine Laserpistole und ein Atemalkoholmessgerät aus. Dieses Jahr waren auch Mädchen aus dem Saarland (Saarwellingen, Nonnweiler und Dillingen) dabei. Einige der Mädchen bekundeten im Anschluss an die Veranstaltung, dass sie sich nach Erreichen des Abiturs bei der Polizei bewerben möchten. Andere fanden es schade, dass sie nach Erreichen der Mittleren Reife nicht die Möglichkeit haben, eine Höhere Berufsfachschule "Polizeidienst und Verwaltung" im näheren Umkreis zu besuchen. Schulen dieser Art gibt es derzeit nur in Ludwigshafen, Bad Kreuznach und Lahnstein. red