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2200 Waffeln und 2400 Euro für die Flüchtlingshilfe

2200 Waffeln und 2400 Euro für die Flüchtlingshilfe

Schüler der Realschule plus und der Fachoberschule Konz haben mehr als 2200 Waffeln gebacken und verkauft. Der Erlös der Benefizaktion kommt dem Flüchtlingsprojekt der Konzer-Doktor-Bürgerstiftung zugute.

Konz. Schüler der Realschule plus und Fachoberschule (FOS) Konz haben an den vier Adventssamstagen im Möbelgeschäft Martin genau 2247 Waffeln für Kunden und Mitarbeiter gebacken. Der Erlös der Backaktion beträgt inklusive Spenden 2400,02 Euro, die an das Projekt "Flüchtlingsfrauen mit Kindern sprachlich und kulturell starkmachen" der Konzer-Doktor-Bürgerstiftung fließen.
Das Waffelbacken wurde von Silvia Martin vom Möbelhaus Martin initiiert. Die Schüler setzten die Aktion zusammen mit Claudia Hütte von der Fachoberschule und der Bürgerstiftung um.
An den Adventssamstagen waren Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen zehn bis zwölf, unterstützt von ihren Lehrern, jeweils von 11 bis 18 Uhr im Einsatz. Alle Zutaten sowie das Equipment wurden von Möbel Martin zur Verfügung gestellt.
Jeder eingenommene Euro kommt so zu 100 Prozent dem Flüchtlingsprojekt zugute.
Das Projekt wird derzeit von einer Gruppe ehrenamtlich tätiger Lehrer unter Leitung des stellvertretenden Stiftungsvorsitzenden Thomas Kürwitz und von Ingrid Wecker vorbereitet.
Der Stiftungsvorsitzende Hartmut Schwiering freute sich über die Unterstützung: "Das Ergebnis der Backaktion ist grandios und ich bin total begeistert von der Einsatzfreude der jungen Menschen."
Der Spendenscheck wurde in einer kleinen Feierstunde, zu der neben Vertretern der Schulen auch Bürgermeister Karl-Heinz Frieden gekommen war, überreicht. Schwiering dankte allen Helfern. Gerade Flüchtlingsfrauen, die in großer Not geflüchtet sind, gelte es starkzumachen und ihnen zu helfen, die Wertegemeinschaft in Deutschland in ihrer vollen Tragweite zu erfassen. "Um das zu erreichen, müssen wir sie sprachlich und kulturell fördern. Wir wollen, dass sich diese Frauen und ihre Kinder zu selbstbestimmten Bürgern entwickeln können, so wie es der Wertekanon unserer Verfassung jedem Menschen garantiert." red