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40000 Besucher an neun Stadtfesttagen in Hermeskeil

40000 Besucher an neun Stadtfesttagen in Hermeskeil

Stadtfest statt Stadtwoche: Bei Hermeskeils größter Veranstaltung war 2015 nicht nur der Name neu: Das Programm, zu dem vom 11. Bis 19. Juli unter anderem wieder Live-Musik an allen Abenden gehörte, lockte in Kombination mit dem guten Wetter mehr Besucher als in den Vorjahren an.

Die Veranstalter des ersten Hermeskeiler Stadtfests sind mit dem Verlauf des ersten Stadtfests "sehr zufrieden. Es ist super gelaufen, und unser Konzept ist voll aufgegangen". Das hat Willi Auler, der Vorsitzende des für das Fest verantwortlichen Beirats, auf Anfrage von volksfreund.de gesagt. . Exakte Zahlen lassen sich zwar unmöglich ermitteln, da sich das Geschehen über neun Tage auf verschiedene Schauplätze in der Stadt verteilt und generell bei keinem Programmpunkt Eintritt verlangt wurde. Auler schätzt aber, dass insgesamt 40.000 Menschen zum größten Volksfest im Hochwald gekommen sind - das wären 10.000 Besucher mehr als 2014. Im Ablauf des ersten Stadtfests war zwar vieles mit der bisherigen Stadtwoche identisch: So gehörten auch dieses Mal der Krammarkt am Mittwoch oder die traditionelle Erbsensuppe am Donnerstag zum Programm dazu. Vielfaches Lob von den Besuchern gab es aber vor allem für die Tatsache, dass wieder an jedem Abend Live-Bands im Zelt auftraten. Ein großer Publikumsmagnet war vor allem der Auftritt von Leiendecker Bloas. Die Band sorgte am Montag - in Stadtwoche-Zeiten eher ein Tag, an dem der Betrieb mau war - für ein brechend volles Festzelt.

Während abends und vor allem an den Wochenenden der Festplatz oft gut gefüllt war, erwies sich das schöne Wetter tagsüber jedoch zuweilen als Handicap. So war die Hitze sicher ein Grund dafür, dass am Donnerstag beim "Tag der Helfer" mit THW, Feuerwehr und DRK der Besucherandrang eher überschaubar blieb.

Auch die Schausteller zeigten sich zufrieden: Erich Spangenberger, Besitzer der Berg- und Talbahn, betonte, dass sein Geschäft ein "gutes Stück besser" als sonst gelaufen sei. "Wir haben endlich mal wieder ein wenig an die alten Stadtwoche-Zeiten angeknüpft", sagte Spangenberger. Ebenfalls erfreulich: Nach Auskunft der Polizei hat es bilang keine nennenswerten Vorfälle während des Stadtfests gegeben.

Die Stadt wird im Herbst entscheiden, ob es bei der bisherigen Dauer von neun Tagen beim größten Volksfest im Hochwald bleibt oder ob es auf drei bis vier Tage verkürzt wird.

Das Stadtfest wird am heutigen Sonntagabend, gegen 22.30 Uhr, mit einem großen Feuerwerk beendet.