Kirche: 48  Jahre Helfer in Taiwan – Nachruf auf Pater Alban Mai

Kirche : 48  Jahre Helfer in Taiwan – Nachruf auf Pater Alban Mai

Pater Alban Mai ist vor einigen Wochen in Hermeskeil gestorben. Er wurde am 30. Juli 1934 in Schillingen geboren und erhielt den Taufnahmen Rudolf.

Nach der Volksschule erlernte er das Bäckerhandwerk. Danach entschloss er sich, das Abitur zu machen und trat 1958 in den Franziskanerorden ein. Während des Studiums legte er die ewigen Gelübte ab und wurde am 10. April 1965 zum Priester geweiht. Nunmehr war sein Ziel bereits 1966 die Missionstätigkeit in Taiwan. Dort erlernte er die Sprache der einheimischen Bevölkerung und wirkte da fast 50 Jahre lang. Da die Franziskaner die ersten Missionare in der Gegend von Hsing Ying im Südwesten Taiwans waren baute er die Mission auf. Er ließ Kirchen und Schulen bauen und gründete einen karicativen Verein. Neben anderen taiwanesischen Ehrungen wurde Pater Alban auch von der dortigen Regierung bei einer Festveranstaltung in Taipeh für sein vielfältiges Bemühen auf vielen Gebieten des Alltags für die Bevölkerung in seinem Bezirk ausgezeichnet. Längere Zeit war er Generaloberer der franziskanischen Mission auf Taiwan. Auf Grund eines guten einheimischen Nachwuchses war sein Bestreben, dass die Mission ein selbständige Ordensgemeinschaft von Taiwanesen wurde. So war es später eine gemischte Gruppe von deutschen und Taiwanesen. Im Jahre 2013 kann Pater Alban schwer erkrankt in den Hochwald zurück. Er fand Aufnahme im Hermeskeiler St. Klara Altenzentrum. Seine letzte Ruhe ist auf der Grabstätte der Franziskaner auf dem Gemeindefriedhof in Vossenak bei Düren.

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