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480 Jugendliche im Dekanat Trier-Saarburg gefirmt

Kirche : 480 junge Christen nach monatelanger Tour gefirmt

Seit Dezember letzten Jahres war der Weihbischof Franz Josef Gerber in den Gemeinden des Dekanats unterwegs, um das Sakrament der Firmung zu spenden.

(red) „Wenn wir die christliche Botschaft ernst nehmen wollen, dann ist es nicht egal, was wir tun, wie wir leben und wie wir miteinander umgehen. Als frei denkende und handelnde Menschen fordert uns das Evangelium heraus, uns für das Richtige und Gute zu entscheiden.“ Das hat der Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert 16 Firmlingen am 24. Januar beim Wortgottesdienst in der Pfarrkiche St. Peter und Paul in Tawern mit auf ihren Weg gegeben. Gebert hatte am selben Tag bereits in zwei weiteren Gottesdiensten 16 Jugendliche in Tawern und weitere zehn in Wasserliesch gefirmt.

Schon im Dezember war die Firmreise des Weihbischofs durch das Dekanat Konz-Saarburg gestartet, die aktuell in den Pfarreien Wasserliesch, Tawern, Wiltingen, Oberemmel, Freudenburg, Serrig und Kastel-Staadt fortgesetzt wird und bei der insgesamt 480 junge Christen das einmalige Sakrament erhalten werden.

Seit dem Herbst sind die Weihbischöfe im Bistum unterwegs durch die Dekanate, da vielerorts die wegen der Corona-Pandemie verschobenen Termine nachgeholt werden. In vielen Pfarreien werden dabei mehrere Gottesdienste mit kleinen Gruppen gefeiert, um die Corona-Schutzmaßnahmen einhalten zu können. So auch im Dekanat Konz-Saarburg: Hier hatte Bischof Stephan Ackermann zusätzlich Dechant Klaus Feid und nicht residierender Domkapitular Georg Goeres zur Firmspendung beauftragt.

Die Firmvorbereitung hatte im Sommer teils noch in normalen Gruppenstunden, später auch via Videoübertragung stattfinden können, einige Termine und Projekte mussten jedoch aufgrund der Pandemie ausfallen. Weihbischof Gebert dankte ausdrücklich allen Katechetinnen und Katecheten sowie Gemeindereferentin Linda Simon, aber auch allen anderen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die die Gottesdienste unter erschwerten Bedingungen und strikten Auflagen überhaupt erst möglich machten.

„Von den Empfangsteams über die Küsterinnen bis hin zu den Musikern – vieles, was wir als selbstverständlich hinnehmen, ist es nicht. Ihnen gilt unser Dank“, unterstrich Gebert. So hatten etwa Laura Leinweber als Solistin und Organist Bernd Kehlein die Gottesdienste in Tawern und Wasserliesch, bei denen die Gottesdienstgemeinde derzeit nicht singen darf, musikalisch untermalt.

Dass es weiterhin Berührungspunkte mit der Kirche im Leben der jungen Leute gebe, wünschte ihnen nicht nur Weihbischof Gebert, sondern auch der Vorsitzende des Pfarreienrates, Hans Löber: „Wir brauchen euch, eure Tatkraft, euren Eifer, eure Aufbruchsstimmung, aber auch eure Kritik“, hieß er die jungen Leute nach dem Gottesdienst im Kreis der Kirchengemeinde willkommen.