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50 Jahre Racing Team Trier: Ein Leben für den Motorsport

50 Jahre Racing Team Trier: Ein Leben für den Motorsport

50 Jahre Racing Team Trier: Mit viel Prominenz hat der Verein sein Jubiläum gefeiert. Dabei wurde seine Arbeit nicht nur mit Worten ausgezeichnet.

Das Racing Team Trier (RTT) feiert sein 50-jähriges Bestehen (der TV berichtete am 8. Juni: "Drei Buchstaben, 50 Jahre Motorsport"). Der Verein organisierte viele Jahre das international bekannte Trierer Bergrennen und unterstützte die ADAC-Deutschland-Rallye. Für die Region nimmt er damit einen wichtigen Stellenwert ein.

Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe betonte, dass er stolz darauf sei, kommunales Oberhaupt einer "derart Renn-affinen Gruppe und Stadt" zu sein.

Landrat Günther Schartz, in dessen Kreis die Bergrennen-Gemeinden Fell und Thomm liegen, lobte vor allem das soziale Engagement des Vereins beim jährlichen Auftritt am Feller Berg und vermisste ganz besonders das Promi-Rennen. Denn da "ging immer die Post ab".

Klaus Manns, Vorstand des ADAC Mittelrhein, bescheinigte den Mitgliedern des RTT, "unter den 100 Clubs im ADAC Mittelrhein einer der bedeutendsten" zu sein. Er lobte die perfekte Organisation der Events. Die beiden Ortsbürgermeister der Bergrennen-Gemeinden, Hans-Peter Michels aus Thomm und Alfons Rodens aus Fell, erzählten von gemeinsamen Begegnungen und Begebenheiten rund um das Bergrennen. Diese hätten das Ereignis besonders gemacht und letztlich sogar zu einer gegenseitigen Freundschaft zum Verein geführt.

Als Vertreter der "Schiefer-Gemeinden" brachten sie dem Verein eine Tafel mit Inschrift zum 50. Geburtstag aus echtem Feller Gestein mit. Manfred Kronenburg, Vorsitzender des RTT, bedankte sich in seiner Festrede bei allen Anwesenden für ihre Hilfe, dank derer der Verein "eine tragende Rolle in der ersten Liga des Automobilsports" habe spielen können. Auch ohne Bergrennen und Rallye-WM werde das RTT in Zukunft mit Konzepten und Veranstaltungen zum Thema Elektro-Mobilität auf sich aufmerksam machen. Den beiden Ortsbürgermeistern versprach er: "Wir werden wiederkommen." Als Kronenburg, der schon seit 50 Jahren Mitglied im Verein ist, eine große, handgeschnitzte Bank mit RTT-Wappen für sein Engagement geschenkt bekam, war er sprachlos. Dass er sich auf dem hölzernen Präsent in Zukunft viel ausruhen wird, ist jedoch kaum zu befürchten. Viel eher ist zu erwarten, dass der Mann, der offensichtlich die ewige Pole-Position beim RTT besitzt, auch weiterhin viel für seinen Verein leisten wird.