Ab in die Römerzeit

TAWERN. (red) Ein archäologisches Wochenende fand auf dem Gelände der römischen Villa Borg statt. An beiden Tagen konnten interessierte Besucher vieles über das Thema "Archäologie" erfahren.

Der Verein "Römisches Tawern" präsentierte Funde aus dem römischen Tempelbezirk und aus der Raststätte "Tabernae" an der römischen Straße Trier - Metz - Rom, unter anderem den Kopf des Gottes Merkur, Reliefs der Göttin Epona und der ägyptischen Gottheiten Isis und Serapis. Auch wurde umfangreiches Informationsmaterial angeboten. Außerdem stellte das Musée National d'Histoire et d'Art de Luxembourg neueste Grabungsergebnisse vor. Aus St. Ingbert wurden antike Münzen gezeigt. Die Diakonischen Werkstätten Asbacher Hütte gewährten Einblicke in die Replikherstellung. Eine Töpferin zeigte die Herstellung römischer Gefäße, und ein Restaurator ließ sich bei seiner Arbeit über die Schulter sehen.Römische Modenschau und Führung mit einem Sklaven

Reges Interesse bestand an einer römischen Modenschau und an Führungen durch den römischen Sklaven Geta. Außerdem konnten die Besucher sich bei zahlreichen weiteren Ausstellern umfassend über die keltische und römische Vergangenheit informieren. In Gesprächen mit Besuchern wurde das Interesse zum Besuch der römischen Fundstätten in Tawern geweckt, resümiert Gerhard Michel, Vorsitzender des Vereins "Römisches Tawern".

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