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Ab Mai wieder freie Fahrt bei Reinsfeld

Ab Mai wieder freie Fahrt bei Reinsfeld

Die Bauarbeiten an der A 1 auf Höhe der Raststätte Hochwald nähern sich ihrem Abschluss. Voraussichtlich Ende April wird die Strecke freigegeben. Der Verkehr soll dann wieder in beide Fahrtrichtungen fließen. Doch die Sperrungen gehen weiter.

Reinsfeld/Hermeskeil Autofahrer, die die Baustelle regelmäßig passieren, können sehen, dass es dort vorangeht. Ab und an bestimmt zwar die Witterung das Tempo, weil Regen oder Schnee die Arbeiter ausbremsen. Dennoch liegt die einspurige Fahrbahnerneuerung der A 1 zwischen den Anschlussstellen Mehring und Reinsfeld (der TV berichtete) im Zeitplan. Nach einer vierwöchigen Winterpause des beauftragten Bauunternehmens seien die Arbeiten Anfang Februar wieder angelaufen, berichtet Walter Druckenmüller, Leiter der Autobahnmeisterei Schweich. Bis Ende April sollten die Bauarbeiten abgeschlossen - sofern das Wetter in den nächsten Wochen auch nur halbwegs mitspiele: "Das wird jetzt sehr zügig gehen."
In etwa vier Wochen, voraussichtlich Ende März, wird sich aber ein weiteres Mal die Verkehrsführung im Baustellenbereich ändern. Derzeit fließt der Verkehr in beide Fahrrichtungen einspurig über die alte Fahrbahn in Richtung Trier.
Doch in wenigen Wochen werden Autofahrer über das in Fahrtrichtung Saarbrücken komplett neue Fahrbahnstück geleitet. Allerdings werden sie dann weiter nur einspurig in beide Richtungen fahren können. Denn entlang des etwa fünf Kilometer langen Baustellenabschnitts müssen nach den Fahrbahnarbeiten noch die Schutzplanken gesetzt werden. Da sie teils links und rechts der Fahrbahnen erneuert werden, sind Planken auf einer Länge von insgesamt 13 bis 14 Kilometern zu montieren.
Die Betonarbeiten an der Fahrbahn selbst sind laut Druckenmüller weitgehend abgeschlossen. Die Baustelle ist schon nah dran an ihrem Ziel, der Anschlussstelle Reinsfeld. Sobald die neue Fahrbahn bis dahin fertig ist, werden die Bankette, die befestigten Seitenstreifen der Fahrbahn, betoniert. Danach geht es an Detailarbeiten wie Übergänge von alter und neuer Fahrbahn, an denen drei Brücken im Streckenabschnitt liegen, und an den Fugen der Schutzplanken. Im letzten Schritt werden die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Druckenmüller geht daher davon aus, dass "in den Monaten März und April wöchentlich Fortschritte zu sehen sein werden".
Die Gegenfahrbahn ist noch in einem besseren Zustand als die in Fahrtrichtung Saarbrücken. Daher wird sie zu einem späteren Zeitpunkt erneuert. Allerdings passiert dies wohl innerhalb der nächsten fünf Jahre, in denen der gesamte Streckenabschnitt Schweich-Hermeskeil erneuert werden soll (siehe Hintergrund). Nach der Baustelle bei Reinsfeld kommt nun erst einmal der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Mehring und dem Moseltaldreieck dran, genauer die Moselbrücke Schweich. Nachdem die kürzere Brücke oberhalb von Riol, die Molesbachtalbrücke, im vorigen Jahr saniert wurde, geht es dort nun mit den Fahrbahnen weiter: die in Fahrtrichtung Trier wird in diesem Jahr erneuert, die Gegenfahrbahn steht für 2018 auf dem Plan. Die Reihenfolge orientiert sich laut Druckenmüller immer am jeweils schlechtesten Zustand der einzelnen Fahrbahnabschnitte.
UMLEITUNGEN UND SPERRUNGEN


Extra

Mit dem aktuellen, circa fünf Kilometer langen Bauabschnitt wurde im Juli 2016 begonnen. Er schloss unmittelbar an ein zuvor saniertes gut 3,5 Kilometer langes Teilstück an. Während die Hochwald-Raststätten beiderseits der Autobahn erreichbar bleiben, ist die Abfahrt Reinsfeld aus Fahrtrichtung Trier nach wie vor gesperrt. Autofahrer fahren nach anderthalb Kilometern bei Hermeskeil ab, so dass sie keine allzu großen Umwege in Kauf nehmen müssen. Parallel zu den weiteren Bauarbeiten zwischen Hermeskeil und Schweich werden auch in der Verlängerung in Richtung Wittlich in diesem Jahr Fahrbahnabschnitte erneuert.