Abend mit Überraschung

ZEMMER-RODT. (ae) Ihren traditionellen Kameradschaftsabend nutzte die freiwillige Feuerwehr Rodt nicht nur zu Jahres-Rückblick und -Vorschau. Sie beförderte auch einige Mitglieder in neue Dienstgrade und überraschte einen aus der Runde mit der Verleihung der Feuerwehrverdienstmedaille.

Jürgen Cordie, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Rodt, fasste das Jahr 2003 als arbeitsintensiv, aufregend und erfolgreich zusammen. Sein Dank galt den engagierten Aktiven, die sich zusammen mit Ehrengästen und -mitgliedern in großer Zahl eingefunden hatten. Besonders ausgezeichnet wurden Klaus Gerhardt, Hermann Schmitt, Marco Müller, Achim Krebs, Patrick Madertz und Timo Krebs für die beste Übungsbeteiligung. Klaus Schuh wurde aus dem aktiven Dienst verabschiedet, gleichzeitig konnten Dirk Gerhardt, Benny Koster und Christian Cön als neue Mitglieder begrüßt werden.Feuerwehr-Uniform für den Ortsbürgermeister

Einer der Höhepunkte des Abends waren die Beförderungen. Timo Krebs wurde zum Feuerwehrmann, Andrea Werwie zur Feuerwehrfrau ernannt. Beide hatten erfolgreich den Feuerwehr-Grundlehrgang abgeschlossen. Einen neuen Dienstgrad erhielt der zweite Stellvertreter des Wehrführers, Patrick Madertz. Er darf sich fortan Löschmeister nennen. Rainer Vollmann, der sich in Koblenz zum Gruppenführer ausbilden ließ, wurde zum Brandmeister befördert. Die mit Spannung erwartete Überraschung erfolgte gegen Ende der Veranstaltung. Neben den Wehrführern der Gemeinde Zemmer, Jürgen Cordie (Rodt), Dennis Keilen (Zemmer) und Fredy Mick (Schleidweiler), betraten der Wehrleiter der VG, Peter Heinz, und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Kurt Waschbüsch, die Bühne. Im Gepäck hatten sie die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille. Verliehen wurde sie dem bis zu diesem Zeitpunkt völlig ahnungslosen Ortsbürgermeister Winfried Wollscheid. Kurt Waschbüsch würdigte die Unterstützung der Feuerwehren durch Wollscheid, in seiner Eigenschaft als Bürgermeister und als auch Beigeordneter der Verbandsgemeinde Trier-Land. Wann immer es ihm seine Zeit erlaube, kümmere er sich um deren Belange, besonders die Jugendarbeit liege ihm am Herzen. Sichtlich gerührt nahm der so Geehrte zusätzlich eine maßgeschneiderte Uniform in Empfang. "Die müssen Sie in Zukunft immer tragen, wenn sie unseren Kameradschaftsabend besuchen," verfügte Jürgen Cordie schmunzelnd.