Abgetaucht in die Welt der Keramik

Abgetaucht in die Welt der Keramik

Einen Einblick in die Welt der Keramik erhaschten 17 Kinder und Jugendliche zwischen eineinhalb und 15 Jahren beim TV-Ferienspaß im Erlebniszentrum von Villeroy & Boch in Mettlach.

Mettlach. (sw) In der letzten Ferienwoche durfte eine kleine Gruppe von TV-Lesern, die sich schnell genug für den TV-Ferienspaß angemeldet hatten, einen Ausflug ins benachbarte Saarland, nach Mettlach, machen. Allerdings nicht, um dort einen Spaziergang um die Saarschleife zu machen.

Auf dem Programm stand vielmehr ein Besuch des Erlebniszentrums der Traditionsfirma "Villeroy & Boch" (V&B). Für zweieinhalb Stunden durften die Kinder zu einer spannenden und kurzweiligen Zeitreise durch die Industrie- und Kulturgeschichte des Traditions-Unternehmens aufbrechen.

Im Kapitelsaal der alten Benediktiner-Abtei, wo das liebevoll gestaltete Erlebniszentrum untergebracht ist, wurden die Eltern mit ihren Kindern begrüßt.

Gleich danach "schnappten" sich die V&B-Besuchsbegleiter Manfred Johannes und Berthold Lackas die Eltern, um ihnen - ohne ihre Kinder - den Unternehmensfilm mit Sir Peter Ustinov vorzuführen.

Die Besuchsbegleiterinnen Andrea Würth und Jutta Krause nahmen indes die Kinder und Jugendlichen "unter ihre Fittiche".

Der Dresdner Milchladen in Mettlach



Ihnen zeigten sie das Museumscafé, das im Stil des Dresdner Milchladens gestaltet und "von oben bis unten" mit handgemalten Fliesen verziert ist, und besuchten die Ausstellung "Keravision" mit Keramikprodukten verschiedener Epochen aus dem Bad- und Küchenbereich.

Dabei erfuhren die Kinder, was überhaupt Keramik ist, und sie durften die Rohmaterialien anfassen. Schließlich landete die Gruppe im Park der Abtei. Dort gab es den Schinckel-Brunnen zu besichtigen, das älteste sakrale Gebäude im Saarland, sowie das Riesen-Puzzle, die "Weltkarte des Lebens". Mehr als 137 000 Puzzle-Teile, allesamt Fliesen, bilden diese Karte.

"Zum Schluss haben die Kinder im Park, unter einem großen Baum, ihre eigenen Teller bemalt", sagt Begleiterin Andrea Würth. "Sie waren die ganze Zeit über super bei der Sache, sehr interessiert und motiviert. Das hat ihnen und uns viel Spaß gemacht."

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