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„Adventskalender fürs Herz“ mit 24 Überraschung Saarburg Simone Grimm

Weihnachten : Virtueller Adventskalender in Saarburg

Heute startet die neue Aktion „Adventskalender fürs Herz“ mit 24 Überraschungen, die täglich über das Smartphone abzurufen sind. Wie das geht, erklären wir hier.

Als vor einigen Wochen klar wurde, dass mit den erneut verschärften Corona-Maßnahmen Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte ausfallen würden, hatte Simone Grimm aus Saarburg eine Idee. Die am Pferdemarkt in einem ehemaligen „Tante-Emma“-Laden ansässige Bloggerin (eine Art Internet-Kolumnistin), die auch Mitglied der Aktivisten-Gruppe Saarkind ist, ini­tiierte einen Adventskalender, der über QR-Codes funktioniert.

Das sind zweidimensionale Barcodes, die ganz einfach mit der Kamera eines jeden Smartphones gescannt werden können und dann auf eine Internetseite führen. „Etwas Multimediales sollte es sein, aber auch persönlich und traditionell“, sagt Grimm. In schwieriger Zeit mit eingeschränkten persönlichen Kontakten wolle man die Seele der Menschen erfreuen.

Die Saarkinder und die Stadt Saarburg sind mit im Boot, auch der Gewerbeverband beteiligt sich. Die 24 Barcodes hängen im Schaufenster von Simone Grimms Haus am Pferdemarkt 2 und in den teilnehmenden Geschäften zwischen den Kreiseln der Graf-Siegfried-Straße. Ab heute wird bis Heiligabend Tag für Tag ein Code – analog zu den Türchen eines Adventskalenders – freigeschaltet, die danach alle bis zum 24. Dezember virtuell erreichbar sind.

Sandra Gehlen, Pressesprecherin der Stadt, und Vanessa Weber von Saarkind halten sich im Gespräch mit dem TV noch bedeckt, was sich hinter den Türchen verbirgt. Sie setzen auf den Überraschungseffekt: „Es gibt auf jeden Fall viel Humorvolles, Kulinarisches und Künstlerisches. Die Clips sind zwischen zwei und 15 Minuten lang und es werden Geschichten rund um Saarburg erzählt.“

Nur soviel verraten sie: Viele der Teilnehmer hätten ein neues, virtuelles Terrain betreten, sogar der Stadtrat wende sich in spezieller Form an die Bürger. Die Besucher und Einheimischen sind aufgefordert, öfter mal einen Spaziergang oder eine Shopping-Tour durch die Innenstadt zu unternehmen und die Codes zu scannen. Danach kann man sich auch zu Hause die Videos anschauen und auf die Links der verschiedenen Projektpartner gehen. Auch die Social-Media-Kanäle Saarkind und Stadt Saarburg auf Instagram und Facebook bespielen die Aktion. Die Zentrale der „24 Türchen mit Herz“ befindet sich am Pferdemarkt Nummer 2. Und im Schaufenster des ehemaligen Ladens steht ein Weihnachtsbaum, der sich im Laufe der Adventszeit immer mehr schmückt. Und zwar mit teils antiken Exponaten aus dem Amüseum, der Glockengießerei und dem Freilichtmuseum in Konz-Roscheid. Allein das schon eine Attraktion, die den Besuch lohnt, wie beim TV-Gespräch ein Blick auf die Preziosen zeigt.