Alles unter Dach und Fach

Neun Monate waren die Fahrzeuge und Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr wegen des Umbaus des Gerätehauses in einer provisorischen Zelthalle untergebracht. Nachdem die Fahrzeughalle fast fertiggestellt ist, sind die Brandbekämpfer wieder umgezogen.

Konz. Die provisorische Unterkunft am Tarkett-Parkplatz ist abgebaut, die Einsatzfahrzeuge stehen wieder in Reih und Glied in der neuen Gerätehalle. Mit viel Eigenleistung haben die Feuerwehrleute den Umbau des Gerätehauses in der Granastraße vorangetrieben. Immer wieder sonntags…

Seit März vergangenen Jahres sind die Feuerwehrleute fast jedes Wochenende und an vielen Abenden auf der Baustelle anzutreffen. Fleißige Helfer pflastern derzeit die Parkplätze hinter dem Feuerwehrgerätehaus, ein Feuerwehrmann kehrt Bauschutt zusammen, andere räumen in der Feuerwache auf. Ein ganz normales Wochenende auf der Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses. "8664 Stunden an Eigenleistung haben wir bisher erbracht", sagt der Pressewart der Feuerwehr, Martin König. Nachdem die alte Gerätehalle leer geräumt und die Einsatzfahrzeuge in einer provisorischen Zelthalle untergestellt worden waren (der Trierische Volksfreund berichtete), konnten die Wehrleute ihre Ausrüstung jetzt wieder in das inzwischen fast fertige Gerätehaus einräumen. "Kurz vor Weihnachten haben wir die provisorischen Zelte abgebaut und unsere Ausrüstung wieder unter einem festen Dach verstaut", sagt Manfred König. Ordentlich aufgereiht stehen die Einsatzfahrzeuge in der großen Halle. Selbst das schwere Wechsellader-Fahrzeug mit dem mächtigen Gerätecontainer-Aufbau passt dank der neuen 4,50 Meter hohen Tore problemlos hinein. Von der Decke hängen Abgasrohre, durch die giftige Fahrzeugemmissionen nach draußen befördert werden. Waschanlage für Schläuche

Neu ist auch die Schlauchwerkstatt mit Waschanlage, in der die Wasserschläuche künftig repariert und gereinigt werden können. Das markanteste an dem neuen Gebäude ist wohl der rund zwölf Meter hohe, mit Metallelementen verkleidete Übungsturm an der Stirnseite des Wachgebäudes. Während die Fahrzeughalle fast fertig ist, herrscht im angrenzenden Wachgebäude noch das "Bau-Chaos". Aufgeschlitzte und unverputzte Wände, Elektrokabel hängen von den Decken, über all dem liegt eine dicke Staubschicht. Dort entstehen die neue Einsatzzentrale, Schulungsräume, Lager- und Gemeinschaftsräume. Den Innenausbau wollen die Feuerwehrleute größtenteils selbst erledigen. "Hier gibt es noch viel für uns zu tun", sagt König. Zum Tag der offenen Tür im Juni soll alles fertig sein. Dann wird sich die Feuerwehr in ihrem neuen Gerätehaus der Öffentlichkeit präsentieren.