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Kultur: Alte Gießerei erstrahlt in neuem Licht

Kultur : Alte Gießerei erstrahlt in neuem Licht

In der Saarburger Kulturgießerei gibt es neue Beleuchtungs-Highlights. Weitere Neuerungen sind geplant.

Wenn man dem morbiden Charme der Hallen der Saarburger Kulturgießerei nicht schon längst erlegen ist, dann tut das neue Beleuchtungskonzept in Zukunft ein Übriges. Zusammen mit den Fachleuten von „Pro-Music“ aus Trier, die schon zahlreiche Gebäude und Veranstaltungen spektakulär aus- und angeleuchtet haben, sind die Macher des Saarburger Kulturtempels, Dr. Anette Barth und Wolfgang Matthes, auf der Suche nach einem stimmigen Beleuchtungskonzept, um die doch etwas düstere, ehemalige Glockengießerei visuell aufzuwerten. „Nicht nur an finsteren Regentagen hatten wir den Eindruck, dass hier etwas getan werden muss“, sagt Dr. Barth. Im ersten Schritt sind fünf Objekte beleuchtet worden:

Die Wand der allerersten Gießstelle von 1770, der Kohlehaufen und die Schmelz- sowie Brennkammer des Ofens, die Gieß-Grube und die kleine, in die Wand eingelassene Statue des Schutzheiligen der Glockengießer, St. Josef. Die Farbtöne changieren zwischen Feuerrot und erdigem Gelb, das passt zum Thema des Museums. Barth und Matthes planen weitere Beleuchtungselemente, auch im Außenbereich (zum Beispiel den Schornstein als Teil der Silhouette der Stadt als ausdrückliches Anliegen von Bürgermeister Dixius) und darüber hinaus auch Audio- und Videoinstallationen. „Das ist natürlich alles eine Frage der Finanzierung“, sagt Matthes.