Am Jahresende schuldenfrei

OSBURG. (f.k.) Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg hat den Osburger Haushaltsplan 2004 genehmigt. Zuvor war das Zahlenwerk, das eine ausgeglichene Bilanz aufweist, vom Ortsgemeinderat einstimmig beschlossen worden.

Der Ausgleich des Verwaltungshaushalts gelang in Osburg durch eine Verbesserung beim Jahresabschluss des Haushaltes 2003. Ein Zugriff auf Gelder im Vermögenshaushalt war deshalb nicht erforderlich. Eine freie Finanzspitze wurde im Osburger Haushalt 2004 nicht erzielt. Stattdessen werden die Belastungen durch Pflichtausgaben auch für die Gemeinde Osburg weiter wachsen. Zusätzlich zu Buche schlagen 2004 die Ausgaben für die Grundsicherung, die Erhöhung der Verbandsgemeindeumlage und der Betrieb des Kindergartens in Form einer Fünf-Gruppen-Einrichtung. Dem gegenüber stehen weitere Einbußen auf der Einnahmeseite, insbesondere ein erwarteter Rückgang bei der Einkommenssteuerbeteiligung um rund 24 000 Euro. Positiv zu verbuchen ist die Entwicklung bei der Osburger Verschuldung. Zu Beginn der nun auslaufenden Wahlperiode vor fünf Jahren betrug der Schuldenstand der Ortsgemeinde noch rund 760 000 Euro. Bei der im neuen Haushalt geplanten Tilgung um rund 400 000 Euro dürfte die Gemeinde zum Jahresende 2004 schuldenfrei sein. Das gesamte Investitionsvolumen, das in Osburg während der vergangenen fünf Jahre bewegt wurde, betrug rund 1 700 000 Euro. Die Hundesteuer der Gemeinde Osburg wurde der Währungsumstellung von Mark auf Euro angepasst. Statt der bisher "krummen" Beträge ist die Steuer für den ersten Hund nun auf 50 Euro, für den zweiten Hund auf 75 Euro und für jeden weiteren Hund auf 100 Euro festgesetzt. Für Kampfhunde gelten die in der Verbandsgemeinde Ruwer einheitlichen Sätze von 520 Euro für den ersten Hund und 800 Euro für jeden weiteren.

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