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An den Schildern beginnt der Nationalpark

An den Schildern beginnt der Nationalpark

Nun sind sie da, die braunen Hinweisschilder mit dem Katzenlogo und dem Schriftzug Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Diese wurden kürzlich an den Bundes- und Landstraßen installiert.

Hermeskeil. Die Wildkatze hat es aufs Schild geschafft. Harald Egidi, der Leiter des Nationalparkamts, sagt: "Die Schilder sind in etwa an den Punkten aufgestellt, wo das Gebiet des Nationalparks beginnt. So sieht der Besucher jetzt schon bei der Anreise, ich bin im Nationalpark."
Schon seit längerer Zeit stehen die Stelen des Nationalparks, die auf eine Nationalpark-Infostelle hinweisen. An den Traumschleifen oder dem Saar-Hunsrück-Steig heißen diese Stelen die Wanderer willkommen oder verabschieden diese auch wieder, wenn sie das Gebiet des Nationalparks verlassen. Gerne hätte Egidi auch darauf das Logo des Nationalparks, die Keltenkatze, gedruckt, um so den Eingang in den Nationalpark mit dem bereits bekannten Logo zu kennzeichnen. Dies sei aber nicht erlaubt. "Bereits Anfang der 1990er Jahre hat man sich auf Bundesebene darauf geeinigt, als Zeichen für die Nationalparks die Eule zu nehmen", sagt Harald Egidi. Die bundesweiten Richtlinien für die Kennzeichnung von Schutzgebieten ließen keinen Spielraum.
Auch die Rangertreffpunkte, an denen die Rangertouren durch das Schutzgebiet starten, wurden inzwischen durch neue Stelen gekennzeichnet. So findet der Gast nun leichter den Treffpunkt für die Tour. Rangertreffpunkte ohne entsprechende Infrastruktur wurden für die Saison 2016 mit mobilen barrierefreien Toiletten ausgestattet.
Wo früher die Schilder "Durchfahrt verboten - frei für Forstwirtschaft" im Wald standen, ersetzt nun ein massives Kantholz mit grünem umgekehrten Dreieck mit einer Eule darauf dieses Schild. Ergänzt mit dem Hinweis: "Durchfahrt verboten - frei für Nationalpark". Diese Schilder markieren an Wald- und Forstwegen die Grenzen des Parks. red