Angehende Lehrer machen Exkursion zur Fachoberschule

Angehende Lehrer machen Exkursion zur Fachoberschule

Eine Gruppe Lehramtsstudenten hat sich in der Fachoberschule (FOS) mit dem Schwerpunkt Technische Informatik über das Programm und die Herausforderung der Schule informiert.

Konz. Die angehenden Pädagogen haben bei ihrem Seminar "Schul- und Unterrichtsentwicklung in der Praxis", das von Klaus Proost geleitet wird, Praxiseinblicke in den Unterricht der Fachoberschüler der Jahrgangsstufe 12 erhalten. Nach den Hospitationen im Unterricht erklärten einige Lehrer der FOS, Frank Wartner, Ralf Diehm und Thomas Riotte, den Studierenden die Anforderungen an den Unterricht, der sich im Vergleich zur Oberstufe an einem Gymnasium durch stärkere Orientierung an der beruflichen Praxis auszeichnet.
Genügend Praktikumsplätze


Im Anschluss stellten sich Claudia Hütte, die FOS Koordinatorin und Ingo Sehr, zweiter Konrektor, den Fragen der Studierenden, die sich bereits im Seminar auf den Besuch vorbereitet hatten. Ingo Sehr erläuterte den Lehramtsstudierenden, wie man zum Beispiel genügend Praktikumsplätze für die Schüler gefunden hat und welche weiteren Schwierigkeiten seit der Gründung der FOS gelöst werden mussten. Claudia Hütte fuhr fort, dass die FOS mit dem Schwerpunkt Technische Informatik besonderen Wert darauf lege, immer wieder externe Partner in die Schule einzuladen oder beispielsweise an der Hochschule Trier 3-D-Druck Seminare zu besuchen. So erhielten die Schüler, die in der Jahrgangsstufe 11 drei Tage ein Praktikum in einem Betrieb machen und zwei Tage in der Schule sind, sehr viele wichtige Eindrücke.
In der Jahrgangsstufe 12 besuchen die Schüler an fünf Tagen die Schule. Sie ging weiter darauf ein, dass die Eingangsvoraussetzung für diese Schule, die zur Allgemeinen Fachhochschulreife führt, der Sekundarstufe I Abschluss ist. Dieser kann auf einer Realschule oder einem Gymnasium erworben werden. Der Besuch der Berufsoberschule II führt dann nach einem weiteren Jahr zum Allgemeinbildenden Abitur. "Durch den Besuch der Fachoberschule können die Studierenden neben der wissenschaftlichen Theorie an der Universität einen praktischen Einblick in die Wirklichkeit bekommen. In den Gesprächen und Hospitationen erfahren sie, was Schul- und Unterrichtsentwicklung in der Praxis konkret bedeutet", resümierte Klaus Proost. Gabriele Schmidt freute sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit der Universität Trier, die man im nächsten Jahr gerne wiederholen kann, und die positiven Rückmeldungen der Lehramtsstudierenden. red