Annahmestopp für Wasserliescher Entsorgungsfirma gilt weiter - Bis Oktober muss giftiger Abfall entsorgt werden

Annahmestopp für Wasserliescher Entsorgungsfirma gilt weiter - Bis Oktober muss giftiger Abfall entsorgt werden

Umweltprüfer der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord haben das Gelände einer vorläufig stillgelegten Entsorgungsfirma in Wasserliesch erneut überprüft. Die Anlagenbetreiberin sei bemüht, das Betriebsgelände wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu bringen, sagt Behördensprecherin Rebecca Burghardt auf TV-Anfrage.

Dass die SGD-Nord den Betrieb gestoppt hat, liegt unter anderem daran, dass die Firma mehr asbesthaltiges Material auf ihrem Gelände gelagert hat, als genehmigt war. Die Behörde hatte den Betrieb deshalb am 18. August gestoppt (der TV berichtete).

"Die beim letzten Ortstermin im August festgestellten Übermengen gefährlicher Abfälle waren bis auf eine Restmenge belastetes Altholz geräumt worden", heißt es nun bei der SGD-Nord. Die Wasserliescher Firma habe auch große Mengen der zuvor auf unzulässigen Flächen gelagerten, nicht gefährlichen Abfälle geräumt.

Die unerlaubten Abfallmengen sind laut Verfügung bis Ende September zu räumen und zu entsorgen. "Anfang Oktober werden Mitarbeiter der SGD eine weitere Überprüfung vornehmen", sagt Burghardt. "Der verfügte Annahmestopp gilt weiterhin." Nicht untersagt sind Aktivitäten zur ordnungsgemäßen Entsorgung der in der Anlage vorhandenen Abfälle.