Asche und Acryl gegen das Vergessen

Asche und Acryl gegen das Vergessen

An die Vergangenheit zu erinnern, damit sie sich nicht wiederholt: Das versuchen vier Künstler in einer Konzer Galerie.

Konz. Die Galerie Ansichtssache präsentiert in der Ausstellung "Gegen das Vergessen" 32 Positionen der Künstler Christian Hans, Cornelia Kurtz, Maria Lutz und Dorothee Reichert.
Sie setzen sich mit der jüngeren Vergangenheit Europas auseinander - und weisen dabei auch auf gegenwärtige "Unzufriedenheit, wachsende Armut und gespürte Ungerechtigkeit" hin, wie die Ausstellungsbeschreibung sagt. Probleme, die Menschen in Europa zu extremen Randgruppen führe, sagt Kurtz.
Mit Bildern aus Asche und Acryl verarbeitet unter anderem Maria Lutz die Zerstörung ihres Heimatdorfes in der Eifelregion im Zweiten Weltkrieg sowie Erzählungen ihrer Großeltern über den Holocaust. cig
"Gegen das Vergessen" kann noch bis zum 19. Juli besichtigt werden in der Galerie Ansichtssache, Wiltinger Straße 19, dienstags bis samstags 9.30 bis 13, sowie dienstags bis freitags 14 bis 18 Uhr. Im Internet: www.ansisa.de

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