Attraktion Museumsgarten

Die Schätze, die das Freilichtmuseum Roscheider Hof innerhalb seiner Mauern birgt, sind weitgehend bekannt. Zum Rosenblütenfest richtete sich das Augenmerk der Besucher auf die weitläufigen Museumsgärten.

Konz. (nero) "Seit vielen Jahren zeigen wir unseren Besuchern jeweils Ende Juni unseren Rosengarten in all seiner Pracht", sagt Museumsleiter Ulrich Haas. "Aber in diesem Jahr hat uns der lange Winter und späte Frühling doch einige Sorgen bereitet." Er sagt es aber lächelnd, denn was er und seine Mitarbeiter trotz der Unbilden der Witterung den Gästen zu bieten haben, ist anerkennenswert.

Der im Biedermeierstil angelegte Rosengarten erweist sich in all seiner Farbenpracht nicht nur als Augenweide, er überwältigt vor allem durch die Vielfalt seiner Düfte. "Jedes Jahr komme ich mit meiner Frau hierher und genieße dieses Geschenk der Natur", sagt Horst Woythal. "Und außerdem wird ja noch mehr geboten, um einen angenehmen Nachmittag zu verbringen." Ein Blick in den Innenhof mit seinen Verkaufsständen bestätigt dies: Es werden Rosenprodukte angeboten, an einem anderen Stand dürfen sich die kleinen Besucher an der Herstellung von künstlichen Rosen versuchen. Die jungen Gäste nehmen das Angebot mit Eifer an. Wieder an einem anderen Stand gibt es heißen Kaffee und das im eigenen alten Backhaus hergestellte Bauernbrot. Aus dem Hintergrund ertönt die virtuose Gitarrenmusik des "Django Reinhardt Swing Duos".

Und wenn auch das Wetter hätte besser sein können, Ulrich Haas und seine Gäste sind zufrieden.