"Auf dem Weg nach Europa"

Nach einem Jahr kommissarischer Amtsführung wurde Paul Weirich bei einer Feierstunde nun auch offiziell zum neuen Schulleiter des Gymnasiums Konz ernannt. Weirich stellte bei seiner Rede seine Vorstellungen über die Weiterentwicklung der Schule vor.

Konz. (jbo) Viele Gäste und viel Kultur bildeten den äußeren Rahmen für eine ganz besondere Feierstunde in der Turnhalle des Gymnasiums Konz. Das Gymnasium hat nun auch offiziell wieder einen neuen Schulleiter - den Physik-, Mathematik- und Informatiklehrer Paul Weirich. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Landrat Günther Schartz und der erste VG-Beigeordnete Joachim Weber. Aber auch Weirichs zweite Stellvertreterin Magdalena Norta, Schulelternsprecher Ralf Mahlberg, Schülersprecherin Urata Biqkaj und die ADD-Vertreterin Beate Tölle ließen es sich nicht nehmen, Weirich zu seinem neuen Amt zu beglückwünschen.

"Jetzt fehlt noch ein neuer erster Stellvertreter", merkte Personalratsvertreterin Corinna Wilfert in ihrem Grußwort an. Ansprachen hielten außerdem Heribert Steinmetz von der Direktorenvereinigung im Bezirk Trier, Karl Grundhöfer, Schulleiter der benachbarten Hauptschule, und Gerd Piroth, "erster Kollege" von Weirich am Konzer Gymnasium.

Ausgiebig wurde der gute Stand des Konzer Gymnasiums als erstes Ganztagsgymnasium in Rheinland-Pfalz gewürdigt. Daneben wurden die gute Ausstattung, die gewissenhafte Betreuung der Referendare und die großartigen Leistungen im kulturellen und im sportlichen Bereich besonders herausgestellt. Als Beitrag für den Erhalt der Gebäudesubstanz konnte Landrat Günther Schartz, dessen Behörde Schulträger ist, die Zusage über 500 000 Euro Investitionsvolumen überbringen. Der erste Beigeordnete der VG Konz, Joachim Weber, der den wegen eines Todesfalles in der Familie verhinderten Bürgermeister Karl-Heinz Frieden vertrat, betonte in seiner Rede die hohe Identifikation der Stadt mit dem Schulzentrum und dem Gymnasium.

In der ersten Ansprache nach der offiziellen Ernennung zum Schulleiter blickte Paul Weirich auf über 30 Jahre Arbeit am und für das Gymnasium Konz zurück. Er nahm diese Rückschau aber lediglich als Anlauf für den Blick in die Zukunft. "In Konz leben viele Bürger aus anderen europäischen Staaten. Wir wollen das als Standortvorteil nutzen und uns zu einer Schule mit europäischer Ausrichtung weiterentwickeln", stellte Weirich seine Zukunftsvision vor. Angedacht sei ein bilingualer Zweig für Gesellschafts- und Naturwissenschaften. "Unser Ziel ist es, die Konkurrenzfähigkeit unserer Abiturienten zu sichern und weiter auszubauen", sagte Weirich.

Die Veranstaltung endete mit Musik von der Gymnasiums-Bigband und einem Umtrunk mit kaltem Buffet.