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Auf den Spuren der Römer in Tawern

Auf den Spuren der Römer in Tawern

In Tawern gibt es viele Spuren der Römer. Um den Triumphbogen im Vicus Tabernae geht es in einem Vortrag von Klaus-Peter Goethert, ehemaliger Kustos der antiken Abguss- und Originalskulpturen-Sammlung der Uni Trier, am Mittwoch, 19. November, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Tawern.

Tawern. Seit 15 Jahren bietet der Verein Römisches Tawern am ehemaligen Feiertag Buß- und Bettag, Mittwoch, 19. November, Vorträge um die römische Geschichte mit besonderem Bezug zu Tawern und Umgebung an
Namhafte Referenten haben in diesem Konsens allen Auditoren sowohl die römische Geschichte, als auch die speziellen römischen Einrichtungen in Tawern, nähergebracht.
In diesem Jahr wird Klaus-Peter Goethert einen Vortrag halten. Sein Forschungsschwerpunkt war und ist auch im Ruhestand die Archäologie Triers und des Trierer Landes unter besonderer Berücksichtigung der römischen Architektur.
Nach einem kurzen Streifzug zur Anlage des vicus und der einzelnen Gebäude kommt Goethert zum Kern seines Vortrages, dem Janusbogen. Bei den Ausgrabungen Mitte der 90er Jahre wurden dessen Fundamente gefunden. Er überspannte die Römerstraße, die den vicus durchquerte und hatte wahrscheinlich die Höhe eines zweigeschossigen Gebäudes. Er ist ein im weiten Umfeld einmaliges Bauwerk gewesen und stellt eine weitere bedeutende Besonderheit aus der römischen Vergangenheit für Tawern dar.
Welche Zweckbestimmung hatte dieser aufwendig erbaute Doppelbogen, aus welchen Materialien war er gebaut, welchen Außenschmuck wies er auf und wie sah er für den Betrachter aus? Auch auf diese Fragen geht Goethert ein. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit mit dem Referenten und mit den Vorstandsmitgliedern über das Vortragsthema oder auch andere Themen rund um die römische Vergangenheit von Tawern zu sprechen. Der Eintritt ist frei.
Um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten. red