| 20:44 Uhr

Aufsichtsbehörde findet Fehler

 Auf der Pellinger Höhe, am Dreikopf, ist noch Platz: Diese Windräder werden aber nicht vor 2017 Gesellschaft bekommen. TV-Foto: Herbert Thormeyer
Auf der Pellinger Höhe, am Dreikopf, ist noch Platz: Diese Windräder werden aber nicht vor 2017 Gesellschaft bekommen. TV-Foto: Herbert Thormeyer FOTO: Herbert Thormeyer (doth) ("TV-Upload Thormeyer"
Pellingen. Die Beschlüsse, eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) zu Planung und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gebiet von Pellingen zu betreiben, musste der Ortsgemeinderat wiederholen. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier hatte Schreibfehler in der Satzung bemängelt.

Pellingen. Schreibfehler sind die Ursache, warum sich der Ortsgemeinderat von Pellingen erneut mit der Gründung einer Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) befassen musste. "Das ist nur eine Formalie, damit alle Vertragspartner absolut die gleiche Satzung vorliegen haben", erklärte der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Konz, Joachim Weber den Ratsmitgliedern. Eigentlich gibt es die AöR bereits seit Herbst letzten Jahres.
Bedenken, Gutachten und Planungen für den Windpark Pellingen (WEPP) könnten sich verzögern, äußerte Ratsmitglied Werner Jakobs (CDU).
"Die Projektierung läuft weiter. Es gibt keine Verzögerung", beruhigte Ortsbürgermeister Horst Hoffmann. Neben dem Neubaugebiet sei die Windkraft eine weitere Möglichkeit, Einnahmemöglichkeiten für die Ortsgemeinde zu erschließen und die Entschuldung voranzutreiben.
Nur wo schon Windräder stehen, auf dem Dreikopf und auf Pellinger Bann, sollen noch vier bis fünf dazukommen, lautet das Ziel. Dort bläst ein guter Wind, wie der Flächennutzungsplan (FNP) der Verbandsgemeinde Konz in seiner Windpotenzialerfassung ausweist. Natur- und Landschaftsschutz müssen in Gutachten gewährleistet sein, dann sieht Hoffmann gute Chancen, die Genehmigungsverfahren bis Ende des Jahres abzuschließen. "Jedes einzelne Windrad muss vom Kreis genehmigt werden", erklärt VG-Beigeordneter Weber. Ortschef Hoffmann ist sicher: "Wir haben mit den Verbandsgemeindewerken, den Trier-Saarburg-Werken des Kreises und der WEAG-Gruppe aus Neumagen-Dhron sehr gute Partner."
Der Gemeinde selbst werden Pachteinnahmen aus der Windkraft sicher sein. Ob sich an dieser Millioneninvestition auch Private beteiligen können, ist noch offen. Anleger haben schon in anderen Fällen, wie beispielsweise Prokon, herbe Verluste hinnehmen müssen und werden deshalb künftig vorsichtiger sein. doth
Extra

Die WEAG-Gruppe aus Neumagen-Dhron präsentiert ihre Aktivitäten im Internet unter <%LINK auto="true" href="http://www.weag-ag.de" text="www.weag-ag.de" class="more"%>. Unter anderem werden die Projekte im Windpark Dreikopf sowie in der Region Lampaden und Ober emmel detailliert beschrieben. doth