AUS DEN GEMEINDEN

GUSTERATH: Das Bürgerhaus Gusterath entspricht nicht mehr den Anforderungen der 2000-Einwohner-Gemeinde. Deshalb hat der Ortsgemeinderat auf seiner zurückliegenden Sitzung beschlossen, das Haus zu sanieren und zu renovieren.

Um die Mängel und Sanierungsmaßnahmen im Bürgerhaus festzustellen, hatte eine Kommission das Bürgerhaus im Januar inspiziert. Die festgestellten Mängel wurden in vier Kategorien eingeteilt (kein Handlungsbedarf, sofortige Umsetzung, mittelfristige sowie langfristige Umsetzung). Unter die zweite Kategorie fallen zum Beispiel Kleinarbeiten und geringfügige Arbeiten. Für Arbeiten, die mittelfristig umgesetzt werden können, müssen Fachfirmen beauftragt werden, für langfristig umsetzbare Arbeiten wie die Erneuerung der Sanitäranlagen müssen Fachbüros oder Architekten beauftragt werden. Bei der Gemeinderatssitzung hat der Rat nun beschlossen, ein Trierer Büro mit einer Vorplanung zu beauftragen, die die Renovierung und Sanierung des Bürgerhauses komplett plant. Diese Planung soll gegebenenfalls auch Um- und Neubaumaßnahmen einschließen. Darauf basierend soll eine Kostenschätzung gemacht werden. In diesen Vorplan wird auch die Alternative einbezogen, die angrenzende Turnhalle sowie das Feuerwehrhaus abzureißen und statt dessen eine neue Mehrzweckhalle zu errichten. Die sofort umsetzbaren Sanierungsmaßnahmen oder kleinere Anschaffungen werden unabhängig von der Vorplanung sofort umgesetzt. (wil)

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