Ausfahrt für noble Karossen

Konz · 300 historische Autos, von eleganten Limousinen bis hin zum klassischen Sportwagen präsentierten sich beim Oldtimertreffen des Motorsportclubs Konz. Die Hochschule Trier zeigte den Proton Aeris, ein Elektroauto, das für Mobilität im 21. Jahrhundert steht.

Konz. Das Oldtimertreffen hat Tradition. 1985 fing alles an. "Die Stadt Konz feierte ein Stadtjubiläum. Damals hatten wir die Idee, ein Oldtimertreffen zu diesem Anlass zu veranstalten", erinnert sich Olaf Pelz, erster Vorsitzender des Motorsportclubs Konz an die Anfänge. "Beim ersten Mal hatten wir 160 Teilnehmer." Seit zehn Jahren findet das Treffen auf dem Parkplatz bei Möbel Martin statt. "Wir fühlen uns sehr wohl hier und werden gut unterstützt.", sagt Olaf Pelz. 70 Leute kümmern sich um die Belange von Teilnehmern und Besuchern. Mittlerweile kommen seit mehr als 20 Jahren rund 300 Oldtimerliebhaber mit ihren "Schätzen" in die Saar-Mosel-Stadt. Nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Belgien, Frankreich, Luxemburg und Italien sind sie angereist. Einer der Teilnehmer ist Joachim Schäfer aus Kelberg, der seit 20 Jahren nach Konz kommt. Er hat seinen Daimler-Benz 170 SB mitgebracht. Das Automobil, Baujahr 1952, hat er ein Jahr lang in einer Fachwerkstatt restaurieren lassen. In diesem Jahr lautet das Motto "Klassik trifft Zukunft".
Die Hochschule Trier präsentierte daher ein Elektrofahrzeug, das 3008 Kilometer mit der Energie aus einem Liter Superbenzin zurücklegen kann. Das nur 145 Kilogramm schwere Auto namens Protron Aeris wird von zwei Elektromotoren angetrieben und kann durch Solarzellen seine Reichweite steigern. Zwei Insassen können 5607 Kilometer fahren. Dafür wurde die Hochschule ausgezeichnet. mwi