Ayler arbeiten weiter am Erscheinungsbild des Ortskerns

Ayler arbeiten weiter am Erscheinungsbild des Ortskerns

Im Ortsgemeinderat Ayl sind zwei wichtige Entscheidungen gefallen, mit der die Entwicklung im historischen Teil Ayls voranschreiten kann. Die Weinstraße wird saniert und der Dorfbrunnen in der Kirchstraße mit zwei Trögen ausgestattet.

Nach der Kirchstraße ist jetzt die Weinstraße mit der Sanierung im alten Dorfkern von Ayl an der Reihe. Der Ortsgemeinderat hat die Planung an das Büro Boxleitner in Trier vergeben. Das 280 Meter lange Teilstück vom Dorfplatz bis zum Bauhof kann vielleicht noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden.
"Da müssen keine Beiträge von den Anliegern erhoben werden, denn die Bürgersteige bleiben erhalten", sagt Ortsbürgermeister Siegfried Büdinger. Nur die Fahrbahndecke wird erneuert.

Ortsgemeinde zahlt rund 170 000 Euro für Projekt

Dennoch wurden die Verbandsgemeindewerke Saarburg gebeten, Kanäle und Leitungen unter der Straße zu untersuchen. Per Videokamera wurde nachgeschaut, und siehe da, es wurden Mängel festgestellt.
"Das kann nicht alles mit einer neuen Beschichtung im Rohr erledigt werden", bedauert der Ortschef. Teilweise muss die Straße aufgerissen werden. Auf die Anwohner kommen dennoch nur die Kosten für neue Anschlüsse auf ihrem Grundstück zu. Die entsprechenden Ausschreibungen sind in Vorbereitung. Eine Anliegerversammlung bringt vorher detaillierte Aufklärung.
Mit rund 170 000 Euro ist die Ortsgemeinde Ayl an diesem Projekt beteiligt.
Schöner soll nicht nur die Weinstraße, sondern auch der historische Brunnen in der Kirchstraße werden. Er ist Teil der Ortskernsanierung, mit dem das Planungsbüro Kinzinger und Neukirch aus Trier betraut ist. "Dieser Brunnen ist ortsbildprägend", sagt Büdinger. Die Planer schlagen eine Lösung mit zwei Wassertrögen vor, was vom Rat gebilligt wurde. "Die zwei Tröge waren für das Tränken der Tiere und zum Wäschewaschen bestimmt", begründet das der Ortschef. Gespeist werde der Brunnen aus dem Gebiet Hässelt.
Rund 5000 Euro stehen für den Umbau des Brunnens im Haushalt, aber es wird noch viel Eigenleistung nötig sein. Die Planung des gesamten Ortskerns steht Mitte des Jahres auf der Tagesordnung, und wird dann auch öffentlich diskutiert.

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