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Bahnhofstraße soll attraktiver werden

Bahnhofstraße soll attraktiver werden

Der Konzer Stadtrat hat auf seiner jüngsten Sitzung den Planern grünes Licht für den ersten Bauabschnitt der Bahnhofstraße gegeben. Damit startet die Sanierung des Straßenzugs zwischen Konstantinstraße und Schillerbrücke.

Konz. Die Bahnhofstraße ist noch eine Buckelpiste. Das soll sich, wenn es nach dem Willen der Anlieger und des Stadtrats geht, möglichst schnell ändern. Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Stadtrat das Planungsbüro beauftragt, für den ersten Bauabschnitt eine Detailplanung auszuarbeiten. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Konstantinstraße bis zur Schillerbrücke.
Lärmschutzwand berücksichtigt


Um ausreichend Stellplätze für die Anwohner zur Verfügung zu stellen, hat die Stadt Grundstücke von der Deutschen Bahn AG gekauft. "Bei der Planung der Stellplätze entlang der Bahnlinie haben wir berücksichtigt, dass die Bahn eines Tages möglicherweise in diesem Bereich eine Lärmschutzwand bauen wird", sagt Stadtbürgermeister Karl-Heinz Frieden. Dank eines ein Meter tiefen Randstreifens sei sichergestellt, dass die Lärmschutzwand später auch begrünt werden könne. Geplant sei auch ein neu anzulegender Fußgängerweg. "Jedenfalls muss das gesamte Wohnumfeld freundlicher, sicherer und attraktiver werden", sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alfons Maximini.
Die Sanierung des 170 Meter langen Stücks zwischen Konstantinstraße und Schillerbrücke ist nur der Auftakt zu einer grundlegenden Sanierung der Bahnhofstraße. Sie ist Teil des Programms Aktive Stadt, in das auch Landesmittel fließen. Bis Ende 2014 sollen rund 1,5 Millionen in den Straßenausbau investiert werden.
Im zweiten Bauabschnitt, der von der Schillerbrücke bis zum Bahnhofsgebäude reicht, soll ein Pendlerparkplatz eingerichtet werden. Außerdem ist geplant, den Haltepunkt Bahnhof Konz barrierefrei auszubauen. Ein Fußgängertunnel soll die Bahnhofstraße mit der Güterstraße verbinden. Hierfür nehmen die Bahn, das Land und die Stadt noch mal 4,5 Millionen Euro in die Hand (der TV berichtete). Der Anteil der Stadt beträgt 900 000 Euro.
"Wenn diese Arbeiten gemacht sind, stimmt das Umfeld für den Gastronomiebetrieb im Hauptbahnhof", erklärt Frieden den Stadträten. Die Firma Ifa aus Schillingen plant, das Gebäude in ein Hotel samt Wellnessbereich umzubauen.
Von alten Plänen abgerückt


Von den ursprünglichen Plänen, ein Gebäude in Richtung Schillerbrücke anzubauen, ist Ifa-Geschäftsführer Wolfgang Schäfer zwischenzeitlich abgerückt. Stattdessen will er den Bahnhof in Richtung Saarstraße ausbauen (der TV berichtete).
Letztes Großprojekt im Zusammenhang mit der Sanierung der Bahnhofstraße ist die Neugestaltung des Maiersparks. Durch ihn soll man später an die Saar flanieren können.
Bis dieses Vorhaben realisiert werden kann, vergehen allerdings noch mindestens zwölf Monate. Der Stadtrat hat es in den Investitionsplan für das Jahr 2014 verschoben.