Bahnmeisterei am Bahnhof Karthaus in Konz bei Auktion in Berlin versteigert

Versteigerung : Bahngebäude geht für 41 000 Euro über das Auktionspult

Die Bahnmeisterei in Karthaus hat nach einer Auktion in Berlin einen neuen Besitzer. Damit hat die Bahn alle Gebäude auf dem Bahnhofsgelände verkauft.

Ein Bieter aus der Region Trier hat die ehemalige Bahnmeisterei in Karthaus, das größte Nebengebäude des historischen Bahnhofs, bei einer Auktion in Berlin für 41 000 Euro ersteigert. Der Vorstand des Auktionshauses Karhausen in Berlin, Matthias Knake, sagt auf TV-Anfrage: „Insgesamt hatten sich fünf Bieter an der Auktion am Freitag beteiligt. Der Zuschlag wurde nach einem langen Bietungsgefecht erteilt.“ Den Namen des Käufers nennt Knake auf TV-Anfrage aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen nicht. Eine Anfrage zur Kontaktaufnahme mit dem TV habe er aber weitergeleitet, versichert Knake.

Der vordergründig niedrig erscheinende Kaufpreis für die Immobilie mit 340 Quadratmetern Nutzfläche relativiert sich mit Blick auf den Zustand des Gebäudes. Im Vorfeld der Versteigerung wurden im Exposé etliche Schäden beschrieben. Außerdem nutzt die Bahn noch einen kleinen Raum darin für Betriebstechnik. Das soll auch nach der Versteigerung so bleiben – zumindest vorerst.

Die Bahn hat nun die letzte Immobilie auf dem Bahnhofsgelände in Kar­thaus an Privatbesitzer verkauft. Ein luxemburgischer Investor hat das 737 Quadratmeter große Hauptgebäude und weitere Nebengebäude 2012 bei einer Versteigerung für 15 000 Euro erstanden (der TV berichtete).

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