Bald 2000 Beschäftigte und sinkende Schulden
Föhren/Hetzerath · Der Industriepark Region Trier (IRT) wird 2012 rund 2000 Menschen Arbeit bieten und kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: höhere Einnahmen als kalkuliert, schneller sinkende Verschuldung und weniger Beiträge für die Mitgliedskommunen.
Föhren/Hetzerath. Gute Nachrichten präsentierte IRT-Verbandsvorsteher Christoph Holkenbrink am Mittwoch in der jüngsten IRT-Versammlung: Aus dem zum Jahresbeginn erwarteten Verkauf von vier Hektar erschlossener Industriefläche waren bis Oktober 6,14 Hektar geworden. Die erwarteten Einnahmen erhöhten sich dadurch auf rund 1,25 Millionen Euro.
Der Mehrertrag wird helfen, die Schuldenlast der Erschließungsjahre schneller abzubauen. In dem im Januar beschlossenen Haushalt 2011 sollte die planmäßige Kredittilgung noch 380 000 Euro betragen. Dadurch hätte sich der Schuldenstand auf rund 12,3 Millionen Euro vermindert. Durch das Einnahmenplus kann die Kredittilgung 2011 um 620 000 Euro auf nunmehr eine Million Euro aufgestockt werden. Der Schuldenstand zum Jahresende wird voraussichtlich 11,7 Millionen Euro betragen.
Die Verbandsumlage (Beiträge der Mitgliedskommunen) war zum Jahresanfang zur Schuldentilgung um 115 000 Euro erhöht worden. Nun beschloss die Versammlung wegen der neuen Einnahmesituation wieder eine Senkung. Die Abgaben sinken für die Kreise Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich von je rund 70 000 Euro auf 51 000 Euro, für die Verbandsgemeinden Schweich und Wittlich-Land von je rund 56 000 Euro auf rund 41 000 Euro, für die Stadt Trier von 44 000 Euro auf 32 000 Euro, für die Gemeinden Hetzerath und Föhren von je 33 000 Euro auf 24 000 Euro und für Bekond von 7000 Euro auf 5000 Euro.