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Banktresor ist nicht zu knacken - Einbrecher flüchten

Banktresor ist nicht zu knacken - Einbrecher flüchten

Der Tresor eines Geldautomaten der St. Wendeler Kreissparkasse ist Ziel einer Straftat in Nonnweiler-Sitzerath gewesen. Doch trotz des Einsatzes eines Schneidbrenners wurde er nicht geknackt. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen.

Nonnweiler. Die Sparkassen-Filiale im Nonnweiler Ortsteil Sitzerath ist Zielscheibe von Unbekannten geworden, die sich illegal Geld beschaffen wollten. Die Polizei bestätigt Informationen der Saarbrücker Zeitung (SZ), nachdem bereits in der Nacht auf Freitag der dortige Geldautomat geknackt werden sollte. Allerdings blieb es bei einem kläglichen Versuch.
Der Vorfall soll sich weit nach Mitternacht zugetragen haben. Wie viele Verdächtige es waren, wollen die Ermittler zum jetzigen Zeitpunkt nicht preisgeben, um eventuelle Aussichten, den oder die Panzerknacker aufzuspüren, durch allzu viel publik gemachte Details nicht zu gefährden. Sicher ist jedoch: Es ging mit einem Schneidebrenner zur Sache. Der Tresor sollte geknackt werden. Doch es blieb bei einem Versuch. Die Scheine blieben hinter Schloss und Riegel.
Was zurzeit noch nicht mit dem oder den Unbekannten geschehen kann. Denn sie flüchteten. Auch hier macht die Polizei noch keine Angaben darüber, ob zu Fuß oder mit einem Wagen getürmt wurde. Die Beamten waren am Freitag bis zur Mittagszeit an Ort und Stelle, um Spuren zu sichern. Bis dahin sei die Filiale geschlossen gewesen. Was die Überwachungskamera aufzeichnete, werde zurzeit ausgewertet.
In den vergangenen Wochen hat es in Nonnweiler-Sitzerath nach Angaben von Alfred Schmitt zahlreiche Wohnungseinbrüche gegeben. Der Ortsvorsteher zur SZ: "Ich bin sehr besorgt über diese Entwicklung der Häufigkeit von Einbrüchen." Deshalb wolle sich der Lokalpolitiker zum einen mit Polizisten treffen, um mit ihnen darüber zu sprechen, wie Bürger selbst zu mehr Sicherheit beitragen können. Später will er die Sitzerather über das Ergebnis informieren und sie auffordern, selbst beispielsweise ungewöhnliche Vorkommnisse zu registrieren, den Ermittlern zu melden. np
Extra

Die Polizei in Sitzerath musste zwei weitere Male ausrücken. Einbruch: Unbekannte brachen zwischen Donnerstag und Samstag, vergangener Woche in einen Holzlagerschuppen (Straße in der Träf) ein. Von den Tätern fehlt jede Spur. Diebstahl: In der Straße Im Erker verschwanden die Autoschilder eines Citroën CV 4. Der Vorfall ereignete sich vermutlich vergangene Woche zwischen Donnerstag, 18 Uhr, und Freitag, 8.50 Uhr. Zeugenhinweise: Polizei in Türkismühle, Telefon 06852/9090.