Bauarbeiten in Saarburger Graf-Siegfried-Straße gestartet

Bauarbeiten in Saarburger Graf-Siegfried-Straße gestartet

Der Winter hat den Baubeginn in der Graf-Siegfried-Straße nicht verzögert: Seit Dienstagmorgen wird am vierten Bauabschnitt gearbeitet, die Straße ist nur einseitig befahrbar. Wer vom Altstadttunnel Richtung Rathaus will, muss den Umweg über das andere Saarufer nehmen.

Saarburg. (jka) Die Graf-Siegfried-Straße ist seit Dienstagmorgen wieder eine Baustelle. Die Arbeiten am vierten Teilabschnitt der Sanierung der Straße haben pünktlich zum Jahresbeginn angefangen. Der Bereich zwischen Boemundhof und Markt-Apotheke wird nun instandgesetzt (der TV berichtete). Die Straße bekommt ein neues Schotterbett, neuen Straßenbelag und breitere Bürgersteige. Damit wird der letzte Abschnitt sich nahtlos an den bereits sanierten Teil anschließen.

Während der Bauarbeiten ist die Graf-Siegfried-Straße nicht voll befahrbar. Das heißt, dass im Moment Autofahrer vom Rathaus Richtung Altstadttunnel kommen, nicht aber vom Tunnel Richtung Rathaus. "Das wechselt aber", sagt Josef Zimmer von der Firma Clemens auf TV-Anfrage. Die Graf-Siegfried-Straße wird voraussichtlich noch bis Anfang/Mitte Mai nur einspurig befahrbar sein. Das Winterwetter hatte zwar in den vergangenen Tagen den Winterdienst im Griff, den Beginn der Bauarbeiten aber nicht beeinflusst. "Wir versuchen auch durchzuarbeiten, aber es kann je nach Wetterlage natürlich doch sein, dass wir nochmal eine Pause machen müssen", sagt Zimmer. Zunächst werden im ersten Teil des vierten Bauabschnitts die Kanal- und Hausanschlüsse erneuert. Dann sind die Wasserleitungen an der Reihe, bevor der Bordstein und die Fahrbahn erneuert werden. Das wiederholt sich in weiteren drei Abschnitten, am Schluss folgt dann die Deckschicht auf dem gesamten Abschnitt. Während der gesamten Bauarbeiten ist der Zugang zu allen Geschäften in der Straße gewährleistet.

Rund 360 000 Euro kostet die Erneuerung dieses letzten Teils der Graf-Siegfried-Straße, hinzu kommen noch Kosten für Straßenbeleuchtung und Begrünung sowie die Kosten für die Sanierung der Hosengasse (60 000 Euro), sodass insgesamt rund eine halbe Million Euro fällig werden. Davon kommen rund 330 000 Euro aus wiederkehrenden Beiträgen. Die Stadt muss nach Abzug der Landeszuschüsse und der Kostenerstattung der VG-Werke rund 82 000 Euro selbst finanzieren.

2007 hatten die Arbeiten mit dem Bau des Kreisels am Altstadttunnel begonnen. 2009 waren zuletzt Bagger am Werk. Das Gesamtvolumen für die Erneuerung der Straße liegt bei rund 1,38 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt bei 250 000 Euro.

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