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Bauland-Vermarktung läuft schleppend

Bauland-Vermarktung läuft schleppend

In Freudenburg wird demnächst an verschiedenen Stellen "geschafft": Im 2002 erschlossenen Baugebiet Steffensbungert ist der Endausbau geplant, außerdem soll die Ortsdurchfahrt in Kollesleuken erneuert werden. Unterdessen verläuft die Vermarktung der Grundstücke im aktuellen Baugebiet Burgbungert eher schleppend.

Freudenburg. Mit rund 1500 Einwohnern gehört Freudenburg zu den größten Ortschaften der Verbandsgemeinde Saarburg - und der Ort soll weiter wachsen. Vor fünf Jahren hat die Gemeinde deshalb beschlossen, auf einem rund elf Hektar großen Areal im Südwesten das Neubaugebiet Burgbungert aus dem Boden zu stampfen und insgesamt 100 Grundstücke in drei Bauabschnitten zu erschließen. Im November 2008 standen dann die ersten 51 Bauparzellen zur Verfügung, inzwischen sind es 73. Aber weniger als die Hälfte davon ist bereits bebaut. Auf nur knapp zwei Dutzend Grundstücken stehen halbfertige oder fertige Häuser.

Luxemburgische Staatsbürger bauen im Ort



Insgesamt 32 Burgbungert-Grundstücke hat die Gemeinde nach Auskunft von Ortsbürgermeister Bernd Gödert bisher verkaufen können, sechs weitere seien reserviert. Dennoch zeigt sich der Orts-Chef optimistisch: "Die Vermarktung läuft mehr als zufriedenstellend", erklärt er am Rande der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Zu den Kunden und Neu-Freudenburgern zählen in erster Linie luxemburgische Staatsbürger. "Aber wir haben auch Leute aus dem Saarland und - wenn auch nur wenige - Freudenburger." Wann die Erschließung des Burgbungerts in die dritte und letzte Phase geht und in diesem Zusammenhang 27 weitere Grundstücke baureif gemacht werden, ist derzeit noch offen. Gödert: "Wir werden warten, bis der Bedarf wieder entsprechend gestiegen ist."

Unterdessen steht dem Endausbau des 2002 erschlossenen Gebiets Steffensbungert so gut wie nichts mehr im Weg. So stimmte der Gemeinderat nun für den Ausführungsplan des Büros Hans Zimmer. Danach sollen entlang der Straßen im Steffensbungert 1,25 Meter breite Gehwege aus Betonsteinpflaster entstehen. Außerdem erhalten die Fahrbahnen ihre endgültige Asphaltdecke. Ein Fußweg im südlichen Bereich des Gebiets soll als Anbindung an den Kindergarten dienen.

Die geschätzten Gesamt-Baukosten in Höhe von 425 000 Euro gehen komplett zulasten der Anwohner, die laut Gödert bereits eine Vorausleistung gezahlt haben. Was den Baubeginn angeht, wollte sich der Ortsbürgermeister noch nicht festlegen: "Es geht wohl nicht vor August los." Nach Auskunft von Planer Hans Zimmer ist mit einer Bauzeit von drei bis vier Monaten zu rechnen. Extra Der Ausbau der Landesstraße 133 soll in den kommenden Monaten innerhalb der Ortslage Kollesleuken anlaufen. In diesem Zusammenhang werde zunächst die Brücke über den Leukbach erneuert, erklärte Ortsbürgermeister Bernd Gödert. Dazu werde die L 133 im Bereich der Brücke komplett gesperrt. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat, die 1,25 Meter breiten Gehwege entlang der Ortsdurchfahrt mit sandsteinfarbenem Betonpflaster (Format: zehn mal 20 Zentimeter) auslegen zu lassen. Träger der Maßnahme ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM).