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Begegnungsstätte mit vielen Funktionen

Begegnungsstätte mit vielen Funktionen

KELL AM SEE (hm). Schullandheim und Begegnungsstätte für Ferienfreizeiten, Jugendbildung, Seminare und Arbeitstagungen - das Kreisjugendhaus in Kell am See bietet vielfältige Möglichkeiten, was bei einem Tag der offenen Tür zahlreichen interessierten Besucher klar wurde. Anlass war das 15-jährige Bestehen der Einrichtung.

Die dünn besiedelte Verbandsgemeinde Kell am See hat sich im letzten Jahrzehnt als idealer Standort für das 1989 errichtete Kreisjugendhaus bewährt. Das zeigt die große Resonanz. Einheimische Gruppen wie auch auswärtige Gäste kommen das ganze Jahr über gerne in die Einrichtung in idyllischer Lage am Keller See. Ende der 70er Jahre entstand die Idee, eine kreiseigene Begegnungsstätte für die schulische und außerschulische Jugendarbeit zu schaffen. Gemeinsam mit der Kreissparkasse wurde damals jedoch zunächst in Garmisch-Partenkirchen das Kreuzjochhaus realisiert.1989 eingeweiht

Der Wunsch nach einer ortsnahen Einrichtung erschien aber bald wieder auf der Tagesordnung der Kreis-Jugendpolitik. Mehrere geeignete Standorte im Kreisgebiet wurden vorgeschlagen. Der Kreistag sprach sich schließlich für das attraktive Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft des Freizeitzentrums am Keller See aus. Die Gemeinden Kell am See und Schillingen stellten dem Kreis das benötigte Areal kostenfrei zur Verfügung. Im Oktober 1989 wurde das Haus eingeweiht, das mit einem Kostenaufwand von rund 2,1 Millionen Euro ohne Zuschüsse Dritter gebaut worden war. Die Konzeption, eine Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche zu schaffen, ist aufgegangen. Das Kreisjugendhaus wurde von Anfang an sehr gut angenommen. Schulen, Vereine und Jugendgruppen aus dem Kreis, aber auch aus ganz Deutschland sind regelmäßig zu Gast. Das Haus ist damit ein wichtiger Anziehungspunkt für die Fremdenverkehrsregion Kell am See. Der völkerverbindende Charakter dieser Jugendbegegnungsstätte wird deutlich an den regelmäßigen Aufenthalten von Gruppen aus Frankreich, Belgien und Luxemburg. Tschernobyl-Kinder aus Weißrussland besuchen die Stätte oft. Hausmeister Willi Poth hat seine Wohnung im Kreislugendhaus und ist mit der guten Seele des Hauses, Irene Schmitt, die auf Wunsch für die Gruppen die Mahlzeiten zubereitet, ständiger Ansprechpartner. Das Kreisjugendhaus bietet Platz für 69 Personen. Im Haupthaus stehen in Doppel- und Vierbettzimmern 44 Betten zur Verfügung.Abenteuer-Ferien in Köhlerhütten

Für Abenteuer- und Erlebnisferien werden die fünf Köhlerhütten mit jeweils fünf Betten gerne gebucht. Die behindertengerechte Einrichtung bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Zum Haus gehören zwei Sportplätze. Ganz neu im Angebot ist ein Spielplatz, der am Tag der offenen Tür eröffnet wurde. Im Haus stehen Aufenthalts- und Werkräume zur Verfügung. In der Umgebung gibt es viele weitere Sportmöglichkeiten. Neben Hausbesichtigungen stand unter anderem ein Bambini - Fußballturnier auf dem Programm. Den ganzen Tag gab es für Kinder Spielangebote, einen Luftballonwettbewerb, eine Hüpfburg und Kinderschminken. Ausführliche Infos und Buchungen bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Telefon 0651/715-13 (E-Mail: joweC&trier-saarburg.de). Gruppen, die ihren Aufenthalt in Kell am See planen, können sich zwecks Gestaltung ihres Freizeitprogramms an die Touristik-Information Kell am See, Telefon 06589/1044, wenden.