Beliebt und geachtet

SAARBURG. (sw) Jürgen Rahlmeyer (Leserfoto) ist tot. Der 53-jährige gebürtige Nordrhein-Westfale erlitt am Sonntagnachmittag während der "Saarburger Markttage" einen Herzinfarkt, dem er wenig später erlag.

Die Nachricht vom plötzlichen Ableben des CDU-Stadtratmitglieds und Aktiven des Saarburger Karnevalvereins "Hau-Ruck" verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Stadt und löste "tiefe Betroffenheit" aus, wie Stadtbürgermeister Jürgen Dixius gestern auf TV-Nachfrage erklärte. Rahlmeyer war erst vor neun Jahren mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen vom Ruhrgebiet nach Saarburg gezogen. Von dort aus arbeitete er als Selbstständiger im Bereich "Unternehmens-Nachfolge und -Vermittlung". In Saarburg fasste der Mann aus dem Ruhrgebiet nicht nur äußerst schnell Fuß, sondern erfreute sich darüber hinaus auch sehr rasch großer Beliebtheit. Vielen Saarburgern ist er nicht nur aus dem Stadtbild bekannt, sondern auch von seinen Auftritten "in der Bütt" beim Karnevalsverein "Hau-Ruck". Als singender "Büttenredner", begleitet von seiner Gitarre, nahm er scharfzüngig und mit dialektgefärbter Sprache das Saarburger Geschehen unter die Lupe. Sein Einsatz galt aber nicht nur dem Vereinsleben. Seit 2001 gehörte Jürgen Rahlmeyer dem Bauausschuss des Stadtrats an, seit 2004 engagierte er sich im Stadtrat in der CDU-Fraktion, als deren stellvertretender Vorsitzender sowie als Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. Wegbegleiter schätzen vor allem seine verbindliche, herzliche und offene Art und seinen ansteckenden Humor. Jürgen Rahlmeyer wird am Samstag beerdigt.

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